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Audio / Podcasts des DSO

›Berlin braucht Musik!‹ – Der erste Podcast des DSO
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In den fünf Folgen des neuen DSO-Podcasts »Berlin braucht Musik!« geht es um die positiven Effekte einer praktischen und rezipierenden Auseinandersetzung mit Musik für Körper, Geist und Gesellschaft. Prof. Altenmüller gibt Einblicke in die Erforschung der genetisch bedingten Verankerung von Musikalität beim Menschen und seine aktuellen Untersuchungen zur Förderung von Lern- und Gedächtnisfähigkeit durch Musik. Wie entsteht ein Ohrwurm, und wie verändert Musik unser Gehirn auch physisch? Melanie Wald-Fuhrmann hat in der Corona-Pandemie erforscht, wie Musik in verschiedenster Form bei der Bewältigung dieser gesellschaftlichen Ausnahmesituation Menschen bei der Bewältigung der Krise geholfen hat.

Der Podcast greift den Aufruf des DSO von September 2020 auf, der dann zum Motto der Spielzeit geworden ist: »Berlin braucht Musik!« Mit Aktionen wie öffentlichen Konzerten auf einem Spree-Floß und Musik in einem Doppeldeckerbus und einem Heißluftballon verlieh das DSO seiner Überzeugung Ausdruck, dass das Erlebnis von Live-Musik keinen Luxus darstellt, sondern die Befriedigung eines existenziellen menschlichen Bedürfnisses. Im Podcast liefert Julia Kaiser im Gespräch mit Eckart Altenmüller und Melanie Wald-Fuhrmann auf unterhaltsame Weise den wissenschaftlichen Nachweis dafür.

Eckart Altenmüller ist Professor und Leiter des Instituts für Musikphysiologie und Musiker­medizin der Musikhochschule Hannover. Er forscht u. a. auf dem Gebiet der Bewe­gungs­steue­rung von Instrumentalist*innen, zur Großhirntätigkeit beim musikalischen Lernen und zu Bewe­gungs­stö­rungen bei Musikerinnen und Musikern und hat eine überregionale Spezialambulanz für Musiker*innen-Erkrankungen in Hannover aufgebaut.

Melanie Wald-Fuhrmann ist seit April 2013 Wissenschaftliches Mitglied und Direktorin am Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik. Sie studierte Musikwissenschaft und altgriechischen Philologie in Rostock, Marburg, Salzburg und an der FU Berlin. Sie arbeitete und lehrte bereits an den musikwissenschaftlichen Instituten der Universität Zürich, der Musikhochschule Lübeck und der Humboldt-Universität zu Berlin. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen unter anderem die theoretische und empirische Erforschung des ästhetischen Erlebens von Musik, Musikgeschmack und die Soziologie und Anthropologie der Musik.

Julia Kaiser ist freie Autorin für Deutschlandfunk Kultur, Deutschlandfunk und andere öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten. 2010 hat sie jungereporter.eu gegründet und gibt Workshops für junge Musikreporter*innen bei diversen Kammermusikreihen und Musikfestivals. Seit 2015 ist sie Dozentin für Musikvermittlung an der Hochschule für Musik Detmold.

#rotations – Der Podcast von und über TRIKESTRA


Video / Composers in Focus

Was bedeutet es in der heutigen Zeit, zu komponieren? Wie beeinflusst der technologische Fortschritt den Schaffensprozess und das Entstehen von Musik? Und in welcher Beziehung stehen Komponist*innen eigentlich zu ihrem Publikum? Diesen und vielen weiteren Fragen geht das DSO in seinem neuen Videoformat ›Composers in Focus‹ auf den Grund und hat sich mit mehreren zeitgenössischen Komponist*innen darüber unterhalten. Die ersten Folgen erscheinen ab dem 27. Juli jeweils Dienstags.


Filme / Konzertfilme des DSO

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›Eine Alpensinfonie‹

mit Robin Ticciati und Reinhold Messner
 
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Mit ›EINE ALPENSINFONIE‹ setzen das DSO und Robin Ticciati ihre Reihe außergewöhnlicher Filmproduktionen fort. Dieser präsentiert Richard Strauss’ gleichnamiges Werk in noch nie dagewesener Weise: als eine musikalisch-philosophische Bergwanderung mit der Bergsteigerlegende Reinhold Messner. Entlang der berühmten Tondichtung führt sie durch die Alpen, lässt das Publikum am Weg vorbei an blumigen Wiesen, durch Dickicht und Gestrüpp, über Alm und Gletscher zum Gipfel und schließlich dem gewitterumtosten Abstieg teilhaben. Seine musikalischen Schilderungen hat Strauss mit dem inneren Erleben, mit philosophischen Subtexten zur Künstlerexistenz und der »Anbetung der ewigen, herrlichen Natur« (Strauss) durchflochten.

Demgegenüber gewährt Reinhold Messner Einblicke in die physischen wie auch psychischen Grenzerfahrungen seiner Bergbesteigungen und spricht über Extremsituationen, die Wahrnehmung der Natur und seine mentalen Zustände in der Nacht vor dem Aufbruch, während der Eroberung des Gipfels, beim langen, beschwerlichen Abstieg und der erschöpften, wunschlosen Rückkehr nach Hause. Die alpine Lebensphilosophie der Bergsteigerlegende tritt somit in einen filmischen Dialog mit den beeindruckenden Konzertaufnahmen der ›Alpensinfonie‹, die in einer 360-Grad-Aufstellung des imposanten Orchesterapparats rings um den Dirigenten in der Großen Arena des Berliner Tempodrom im März 2021 aufgezeichnet wurde.

Mit dem Film ›EINE ALPENSINFONIE‹, der in Koproduktion mit EuroArts und rbbKultur entstand, macht das DSO nicht nur die erhabene Musik von Richard Strauss neu erfahrbar, sondern auch das Nachempfinden einer Bergbesteigung und die existenzielle Begegnung des Menschen mit der Natur.

Der Südtiroler Reinhold Messner hat auf seinen Expeditionen alle 14 Achttausender und zahlreiche weitere Gipfel auf schwersten Routen und teilweise im Alleingang bestiegen sowie die Wüste Gobi und die Antarktis durchwandert. Mit seiner Stiftung, der Messner Mountain Foundation, unterstützt er Völker in den Bergen des Himalaja, Karakorum, im Hindukusch, in den Anden oder im Kaukasus. In über fünfzig Büchern, einem Dutzend Filmen, in Vorträgen, im Messner Mountain Museum in den Bergen Südtirols sowie der Museumskette Messner Mountain Heritage in verschiedenen Gebirgen der Erde berichtet Messner von seinen Erlebnissen und setzt sich für die nachhaltige Erzählung des traditionellen Alpinismus ein.

Reinhold Messner Sprecher
Robin Ticciati Dirigent
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin

Frederic Wake-Walker Regie und Konzept
Andreas Morell Filmregie

Eine Koproduktion des DSO mit EuroArts und rbbKultur


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