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Video / Händels ›Der Messias‹ mit Robin Ticciati

Zum Osterwochenende präsentiert das DSO mit der szenischen Einrichtung von Händels Oratorium ›Der Messias‹ erneut einen Höhepunkt der Spielzeit 2018/2019 als Video on demand. Unter der Leitung Robin Ticciatis singen Louise Alder, Magdalena Kožená, Tim Mead, Allan Clayton und Florian Boesch sowie der RIAS Kammerchor Berlin. Der Konzertmitschnitt aus der Berliner Philharmonie steht ab Gründonnerstag (1. April) im DSO Player zum Abruf bereit.

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Das berühmte Oratorium brachten das DSO und sein Chefdirigent im Dezember 2018 in einer außergewöhnlichen szenischen Einrichtung von Frederic Wake-Walker zur Aufführung und verwandelten im Zusammenspiel mit dem Lichtdesigner Ben Zamora und dem Tänzer Ahmed Soura die Berliner Philharmonie in einen musiktheatralischen Schauplatz. Es sangen und agierten ein hochkarätig besetztes Solist*innenensemble – Louise Alder (Sopran), Magdalena Kožená (Mezzosopran), Tim Mead (Countertenor), Allan Clayton (Tenor) und Florian Boesch (Bass) – sowie der RIAS Kammerchor Berlin.

Robin Ticciati begreift die Berliner Philharmonie als eine »Kathedrale der Möglichkeiten« und nutzte diese bereits zum zweiten Mal für ein musiktheatralisches Projekt. Die szenische Einrichtung des britischen Regisseurs Frederic Wake-Walker macht das so populäre wie anspruchsvolle Oratorium auf anschauliche und zeitgemäße Weise neu erlebbar. Zur Vermittlung des Stoffes – »weniger eine lineare Erzählung als eine Betrachtung, eine musikalische Meditation über den biblischen Text« (Ticciati) – dienen ein spezielles Lichtdesign, raumgreifende Auftritte der Solist*innen und des Chores sowie moderner Tanz mit traditionellen Elementen. Das DSO musiziert unter seinem Chefdirigenten auf Darmsaiten und mit Barockbögen.

Produktion: otbmedien.com
Live-Mitschnitt aus der Berliner Philharmonie vom 15.12.2018


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Audio / Podcasts des DSO

›Berlin braucht Musik!‹ – Der erste Podcast des DSO
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In den vier Folgen des neuen DSO-Podcasts »Berlin braucht Musik!« geht es um die positiven Effekte einer praktischen und rezipierenden Auseinandersetzung mit Musik für Körper, Geist und Gesellschaft. Prof. Altenmüller gibt Einblicke in die Erforschung der genetisch bedingten Verankerung von Musikalität beim Menschen und seine aktuellen Untersuchungen zur Förderung von Lern- und Gedächtnisfähigkeit durch Musik. Wie entsteht ein Ohrwurm, und wie verändert Musik unser Gehirn auch physisch?

Der Podcast greift den Aufruf des DSO aus dem September auf, der dann zum Motto der Spielzeit geworden ist: »Berlin braucht Musik!« Mit Aktionen wie öffentlichen Konzerten auf einem Spree-Floß und Musik in einem Doppeldeckerbus und einem Heißluftballon verlieh das DSO seiner Überzeugung Ausdruck, dass das Erlebnis von Live-Musik keinen Luxus darstellt, sondern die Befriedigung eines existenziellen menschlichen Bedürfnisses. Im Podcast liefern Eckart Altenmüller und Julia Kaiser auf unterhaltsame Weise den wissenschaftlichen Nachweis dafür.

Eckart Altenmüller ist Professor und Leiter des Instituts für Musikphysiologie und Musikermedizin der Musikhochschule Hannover. Er forscht u. a. auf dem Gebiet der Bewegungssteuerung von Instrumentalist*innen, zur Großhirntätigkeit beim musikalischen Lernen und zu Bewegungsstörungen bei Musikerinnen und Musikern und hat eine überregionale Spezialambulanz für Musiker*innen-Erkrankungen in Hannover aufgebaut.

Julia Kaiser ist freie Autorin für Deutschlandfunk Kultur, Deutschlandfunk und andere öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten. 2010 hat sie jungereporter.eu gegründet und gibt Workshops für junge Musikreporter*innen bei diversen Kammermusikreihen und Musikfestivals. Seit 2015 ist sie Dozentin für Musikvermittlung an der Hochschule für Musik Detmold.

#rotations – Der Podcast von und über TRIKESTRA


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