Rückblick: ›Symphonic Mob‹ 2022

Foto: Navina Neuschl

Für die Teilnahme am ›Symphonic Mob‹ 2022 des DSO wollen wir uns ganz herzlich bei Euch bedanken!

Rund 1.000 Musikenthusiast:innen aller Altersklassen haben sich zu Berlins größtem Spontanorchester mit Chor auf der Piazza der Mall of Berlin zusammengefunden. Gemeinsam mit den Profimusiker:innen des DSO, mit Solo-Cellist Mischa Meyer und den Sänger:innen des RIAS Kammerchors Berlin unter der Leitung unseres Chefdirigenten Robin Ticciati habt Ihr bravourös Werke von Mussorgsky, Fauré und Verdi gespielt. Und dabei weit über 2.000 Menschen im Publikum restlos begeistert. Mit dem Kanon ›Dona nobis pacem‹, den alle zum Abschluss gesungen und gespielt haben, konnten wir gemeinsam dem Wunsch nach Frieden in der Welt Ausdruck verleihen.

Ein Bildergalerie findet Ihr unten auf dieser Seite.

Herzliche Grüße
Euer ›Symphonic Mob‹-Team

 

Was ist der Symphonic Mob?

Ein Symphonieorchester zu hören ist ganz einfach. Doch mit den Orchesterprofis musizieren? Auch das ist möglich: Der ›Symphonic Mob‹ bietet allen, die ein Instrument beherrschen oder gern singen, die Chance, mit den Musikerinnen und Musikern eines professionellen Klangkörpers zu musizieren – ganz gleich ob sie im Alltag in Laienorchestern oder Big Bands spielen, ob sie Blas- oder Kammermusik machen.

Im Sommer 2014 hat das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin das Konzept erstmalig in Berlin verwirklicht und Profimusiker und leidenschaftliche Laien aller Altersstufen und jeglicher musikalischer Vorbildung zu einem großen Spontanorchester vereinigt. Ob nach Originalstimmen oder vereinfachten Partituren – neben einer großen Orchesterbesetzung musizierten auch Akkordeons, Saxophone, Ukulelen und viele andere Instrumente. Und das mit nachhaltigem Erfolg:

  • Zur Premiere am Tag der offenen Tür im Auswärtigen Amt versammelten sich mehr als 400 Musikerinnen und Musiker zwischen acht und 84 Jahren, um gemeinsam Musik von Beethoven und Bizet aufzuführen.
  • 2015 fand das Konzept in der Mall of Berlin mit Tänzen von Dvořák und Brahms seine Fortsetzung.
  • Im Mai 2016 sorgte der Berliner ›Symphonic Mob‹ mit Ehrendirigent Kent Nagano und gut 1000 Mitwirkenden sogar weltweit für Resonanz.
  • Auch der vierte ›Symphonic Mob‹ im September 2017 mit dem neuen Chefdirigenten Robin Ticciati konnte wieder gut 1000 Mitwirkende und viele hundert Zuhörer in der Mall of Berlin für das gemeinsame Musizieren begeistern. Auf dem Programm standen die ›Morgenstimmung‹ aus der ›Peer Gynt‹-Suite Nr. 1von Grieg, zwei Chöre aus Wagners ›Meistersingern‹ und ›Tannhäuser‹ sowie der ›Torero-Marsch‹ aus Bizets Erster ›Carmen‹-Suite Nr. 1.
  • Chefdirigent Robin Ticciati ließ es sich nicht nehmen, auch den fünften ›Symphonic Mob‹ im September 2018 zu dirigieren. Diesmal fanden sich gut 1300 Mitwirkende (darunter erstmals auch die Mitglieder des Rundfunkchors Berlin) und viele hundert Zuhörer in der Mall of Berlin zum gemeinsamen Musizieren ein. Auf dem Programm standen diesmal ›In der Halle des Bergkönigs‹ aus der ›Peer Gynt‹-Suite Nr. 1 von Edvard Grieg, ›Nimrod‹ aus den ›Enigma-Variationen‹ von Edward Elgar sowie die der Zigeunerchor aus ›Il trovatore‹ und ›Patria oppressa‹ aus ›Macbeth‹ von Giuseppe Verdi.

Nicht nur in Berlin ...

Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und unter der Dachmarke ›Symphonic Mob‹ konnten in den Jahren 2016, 2017, 2018 und 2019 mehrere Partnerorchester gewonnen werden, die das Konzept vor Ort und in Kooperation mit dem DSO in Bremen, Coburg, Halle, Köln, Lübeck, Frankfurt/Oder, Rostock, Hamburg, Schwerin, Göttingen und Ludwigshafen umgesetzt haben. 

Bildergalerien, Videos und viele weitere Informationen über den ›Symphonic Mob‹ in Berlin und vielen anderen Städten finden Sie auf der Projektwebsite ...

www.symphonic-mob.de

›Symphonic Mob‹ 2022