Die Ferenc-Fricsay-Akademie des DSO

Wer heute eine Musikhochschule verlässt, ist bestens ausgebildet, technisch brillant, hochmotiviert und künstlerisch neugierig. Gute Vor aussetzungen für Orchestermusiker – aber nicht genug. Denn das Berufsbild erfordert neben der Beherrschung des Instruments etwa auch die Fähigkeit, Teil einer Gruppe zu werden, seine individuelle Musikalität ins Kollektiv des Orchesters einzubringen, sich optimal und zeitökonomisch auf neues Repertoire vorzubereiten. Aus diesem Grund engagiert sich die Ferenc-Fricsay-Akademie des DSO bereits seit 27 Jahren für die Nachwuchsausbildung. Nach bestandenem Probespiel haben zehn junge Musikerinnen und Musiker jeweils zwei Jahre lang die Möglichkeit, sich in der Praxis zu beweisen und die Arbeit eines professionellen Orchesters kennenzulernen und mitzugestalten: bei Rundfunk- und CD-Aufnahmen, in Symphonie- und Kammerkonzerten.

Mehr als nur Orchesterspiel

Den Akademistinnen und Akademisten stehen mit den Geigerinnen Kamila Glass und Elena Rindler, selbst ehemalige Akademie-Mitglieder, sowie dem Kontrabassisten Matthias Hendel drei DSO-Kollegen in allen Belangen des Orchesteralltags mit Rat und Tat zur Seite. Die Akademisten nehmen an Workshops zur Vorbereitung auf Orobespiele teil, sie werden von den Stimmführern unterrichtet und widmen sich intensiv auch der Kammermusik – der besten Schule für sensible musikalische Kommunikation. In der Saison 2019 | 2020 wirken sie im Januar unter der Leitung von Chefdirigent Robin Ticciati an der konzertanten Aufführung von Brittens ›The Rape of Lucretia‹ mit Gesangsstudentinnen und -studenten der Hochschule für Musik ›Hanns Eisler‹ Berlin mit. Im Mai sind sie dann wieder gemeinsam mit Mitgliedern des DSO in einem Kammerkonzert zu erleben

Der Namensgeber

Ferenc Fricsay war ab 1948 erster Chefdirigent des RIAS-Symphonie-Orchesters (heute DSO). Er trug maßgeblich zur Entwicklung und Gestaltung des Berliner Musiklebens nach dem Krieg bei. Gerade für junge Musikerinnen und Musiker am Beginn ihrer professionellen Laufbahn war er eine inspirierende Persönlichkeit, da er für die Interpretation des klassischen und romantischen Repertoires unkonventionelle Ansätze bereithielt und als ein sensibler Vermittler zeitgenössischer Musik Pioniergeist bewies. Mit Gründung der nach ihm benannten Orchesterakademie wurde die Nachwuchsforderung, ein Hauptanliegen des ungarischen Dirigenten, wieder aufgegriffen.

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