Die Spielzeit im Überblick

Rundes bild robin ticciati

Abonnements

Abonnements für die Saison 2023/2024 sind ab sofort erhältlich. Alle Angebote im Über­blick finden Sie auf der Abonnementen-Seite.

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Konzerte

Einen Überblick über alle Konzerte der Saison 2023/2024 finden Sie im Konzertkalender, den Sie auch nach Ihren Wünschen filtern können.

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Saisonbroschüre Konzerte mit Robin Ticciati Konzerte mit Gastdirigent:innen Solist:innen der Saison  Weitere Konzertformate Abonnements

Kein Konzert ohne Komponistin!

Byol Kang und Wei Lu. Foto: Valentin Seuss

»Die Stunde der Frau in der Musikwelt hat geschlagen« – die Prognose der Komponistin Ethel Smyth vom Anfang des 20. Jahrhunderts ist bis heute nicht eingetreten. Sicher, Fanny Hensel oder Clara Schumann sind keine Unbekannten. Aber was ist mit Louise Farrenc, Lili Boulanger, Jessie Montgomery oder Camille Pépin? Die Musik dieser großartigen Komponistinnen ist kaum bekannt. Nur zwei Prozent aller gespielten Werke in deutschen Orchesterprogrammen stammen überhaupt von Frauen. Das geht so nicht weiter. Deswegen spielen wir in der Saison 2023/2024 kein Konzert ohne Komponistin! Lernen Sie mit uns Klangwelten vom 12. Jahrhundert bis in die Gegenwart neu kennen. Musik, die Sie anderswo kaum zu hören bekommen. Musik, deren Entdeckung längst überfällig ist.

»Es gibt keinen richtigen oder falschen Weg, Musik zu hören oder zu genießen – kommen Sie einfach mit offenen Ohren und Fantasie.« (Anna Clyne, Komponistin)

Highlights der Saison

Höhepunkte bietet das DSO mit jedem seiner Programme in der Berliner Philharmonie – darunter Mahlers ›Lied von der Erde‹, Neunte Symphonien von Beethoven, Bruckner und Dvořák, Berlioz’ ›Symphonie fantastique‹, Solokonzerte von Beethoven, Chin, Brahms, Mozart, Neuwirth, Rachmaninoff, Clara Schumann oder Tschaikowsky. Chefdirigent Robin Ticciati, Ehrendirigent Kent Nagano und Dirigent:innen wie Ingo Metzmacher, Tugan Sokhiev, Marin Alsop, Santtu-Matias Rouvali, Ruth Reinhardt oder Stéphane Denève sorgen ebenso für großartige Konzerterlebnisse wie die Klavierstars Emanuel Ax, Kirill Gerstin, Jan Lisiecki, Nikolai Lugansky oder Daniil Trifonov, Violingrößen wie Renaud Capuçon oder Vilde Frang, der Cellist Alban Gerhardt oder fantastische Sängerinnen wie Karen Cargill und Dorothea Röschmann.

Auf dem Programm stehen außerdem drei Casual Concerts, eine Vielzahl von Kammerkonzerten an faszinierenden Orten, das neue Podcast-Konzertformat ›Musik und Verbrechen‹, vier Kabarettkonzerte, sechs Kinderkonzerte, zweimal ›Schöne Töne Live‹, Silvester- und Neujahr mit dem Circus Roncalli, Gastspiele und vieles mehr.

Ausführliche Informationen zur Saison finden Sie weiter unten auf dieser Seite, aber auch in unserer Kalender- und Abonnementbroschüre, die wir Ihnen gerne druckfrisch und kostenfrei zusenden und die Sie hier direkt digital durchblättern können:

 

Saisonvorschau 2023/2024

Symphoniekonzerte mit dem Chefdirigenten Robin Ticciati und herausragenden Gastkünstler:innen, drei Casual Concerts, Kammerkonzerte und vieles mehr bietet die Saison 2023/2024. Mehr dazu in unserer Saisonbroschüre!

Chefdirigentenkonzerte mit Robin Ticciati

Foto: Giorgia Bertazzi

Das DSO und Robin Ticciati starten Ende August in ihre siebte gemeinsame Saison. Großartige Komponist:innen, faszinierende Werke und hochspannende Experimente stehen im Zentrum der Spielzeit 2023/2024. Zwei legendäre Neunte Symphonien lässt der Chefdirigent im Wochenabstand erklingen – Bruckners Unvollendete und Beethovens letzte, deren Humanismus der Schriftsteller Navid Kermani aus heutiger Sicht im Konzert reflektiert.

Seinen Mahler-Zyklus führt Ticciati mit dem ›Lied von der Erde‹ und der Fünften Symphonie fort. Er zelebriert mit Wagners ›Tristan und Isolde‹ und Berlioz’ ›Roméo et Juliette‹ ein musikalisches Hohelied der Liebe, bringt mit Busonis monumentalem Klavierkonzert mit Männerchor eine absolute Rarität auf  die Bühne, dirigiert Schumann und Ravel und präsentiert schließlich ein fulminantes Saisonfinale mit einem Wiener Programm im historischen Klanggewand. Zu hören sind in Ticciatis Konzerten aber auch Werke zahlreicher Komponistinnen, von Lili Boulanger, Charlotte Bray, Unsuk Chin, Helen Grime, Marianne von Martines, Elizabeth Ogonek, Camille Pépin und Ethel Smyth. 

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Konzerte mit Gastdirigent:innen

Dalia Stasevksa. Foto: Veikko Kahkonen

Ehrendirigent Kent Nagano ist gleich zweimal beim DSO zu Gast, mit Musik von Mahler und Vivaldi. Der ehemalige Chefdirigent Ingo Metzmacher widmet sich Schuberts Großer C-Dur-Symphonie, sein Nachfolger Tugan Sokhiev kehrt mit Clara Schumanns Klavierkonzert und Bruckners ›Romantischer‹ Symphonie zu seinem Berliner Orchester zurück. 

Zahlreiche Dirigent:innen, die dem DSO schon seit vielen Jahren verbunden sind oder hier unlängst überzeugten, stehen erneut am Pult des Orchesters: Dazu gehören Marin Alsop,  Stéphane Denève, David Robertson und Andris Poga. Prominent vertreten ist auch die  nachfolgende Generation mit Maxim Emelyanychev, Santtu-Matias Rouvali, Tarmo Peltokoski, Dalia Stasevska, Ruth Reinhardt und Pekka Kuusisto. Zum ersten Mal am Pult des DSO stehen Václav Luks, Kazuki Yamada, Aivis Greters, Lee Reynolds und viele weitere.

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Solist:innen der Spielzeit

Nikolai Lugansky. Foto: Marco Borggreve

Die Abonnementkonzerte der kommenden Saison warten mit zahlreichen großen Stimmen auf, unter anderem von Karen Cargill, Allan Clayton, Okka von der Damerau, Aphrodite Patoulidou, Dorothea Röschmann oder Michael Weinius. Als Meister:innen der Tasten sind Emanuel Ax, Kirill Gerstein, Benjamin Grosvenor, Jan Lisiecki, Nikolai Lugansky, Jean-Frédéric Neuburger, Lauma Skride und Daniil Trifonov zu erleben.

An der Violine zeigen Renaud Capuçon, Vilde Frang, Vadim Gluzman, Alina Ibragimova
und Frank Peter Zimmermann ihr Können, am Violoncello Hayoung Choi, Alban Gerhardt und Anastasia Kobekina. Zudem sind der Trompeter Håkan Hardenberger und der Sheng-Virtuose Wu Wei mit von der Partie, gleich vier Mal zudem der Rundfunkchor Berlin. Und auch aus den eigenen Reihen des Orchesters sind wieder etliche Solist:innen zu erleben.

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Weitere Konzertformate

Sabine Rückert und Andreas Sentker vom Podcast ›ZEIT Verbrechen‹. Foto: Vera Tammen

Das neue Konzertformat ›Musik und Verbrechen‹ bringt in Zusammenarbeit mit dem Erfolgs-Podcast ›ZEIT Verbrechen‹ zu zwei Terminen turbulente Kriminalgeschichten der Musikhistorie live auf die Bühne des Großen Sendesaals im Haus des Rundfunks – mit Sabine Rückert, der stellvertretenden Chefredakteurin und langjährigen Kriminalreporterin der ZEIT, Andreas Sentker, dem Leiter des Wissensressorts, und mit Kammermusikensembles des DSO.

Ebenfalls im Haus des Rundfunks finden sechs Mal die rbbKultur-Kinderkonzerte mit dem Jubiläum der 100. Ausgabe statt wie auch das Auftakt- und Abschlusskonzert des Festivals für neue Musik ›Ultraschall Berlin‹ unter der Leitung von Lin Liao und André de Ridder.
 
Die Reihe der ➔ Kabarettkonzerte ›Die Kunst der UnFuge‹ im Schlosspark Theater wird mit Dieter Hallervorden, Torsten Sträter, Anka Zink, Gayle Tufts, Piet Klocke und fünf abenteuerlustigen Kammermusikensembles fortgesetzt. Die in Kooperation mit der Stiftung Preußischer Kulturbesitz veranstalteten ➔ ›Notturno‹-Konzerte locken diesmal zu nächtlicher Stunde in die James-Simon-Galerie, das Museum für Fotografie sowie das Pergamon-Panorama. Und mit fünf Konzerten wird die traditionsreiche Kammermusikserie des DSO in der Villa Elisabeth fortgeführt.
 
Die ➔ Casual Concerts sind seit vielen Jahren ein Markenzeichen des DSO. Die drei Freitagabende in der Philharmonie moderieren und dirigieren in der Saison 2023/2024 Ingo Metzmacher, Robin Ticciati und David Robertson. Gemeinsam mit radioeins vom rbb treten als Live Acts in der sich anschließenden Casual Concert Lounge die Singer-Songwriterin Anika, die Multiinstrumentalistin und Elektro-Musikerin Perera Elsewhere sowie Gudrun Gut, Mitgründerin der ›Einstürzenden Neubauten‹, auf.
 
Ebenfalls in Zusammenarbeit mit radioeins spielt das DSO zwei Konzerte der ➔ Reihe ›Schöne Töne Live‹ mit dem Komponisten und Moderator Sven Helbig, dem Dirigenten Ralf Sochaczewsky und musikalischen Gästen wie Neil Tennant von den Pet Shop Boys im Großen Sendesaal im Haus des Rundfunks.
 
Unter dem Titel DSO-Kiezkonzerte trägt das DSO am zweiten Septemberwochenende Kammermusik in die Stadtbezirke Berlins. Am Samstag, den 9. September spielen Ensembles auf öffentlichen Plätzen, tags darauf ist das DSO zwischen dem Urbanhafen und der East Side Gallery mit einer Bootstour auf den Gewässern Berlins anzutreffen..

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