Biografie

Die norwegische Sopranistin Mari Eriksmoen studierte an der Norwegischen Musikhochschule in Oslo, am Conservatoire National Supérieur Paris und der Königlich Dänischen Opernakademie Kopenhagen. 2007 war sie Finalistin der Queen Sonja International Competition und 2008 des Internationalen Hans Gabor Belvedere Wettbewerbs in Wien. 2010 gelang ihr nur wenige Monate nach Abschluss des Studiums der internationale Durchbruch, als sie vom Theater an der Wien für die Rolle der Zerbinetta in Straussʼ ›Ariadne auf Naxos‹ engagiert wurde.

Seitdem erhielt sie Einladungen an renommierte Bühnen wie die Komische Oper in Berlin, die Bayerische Staatsoper, die Oper Frankfurt, an die Opéra de Lille, das Grand Théâtre de Luxembourg, die Norske Opera, die Mailänder Scala, Opera Vlaanderen und das Opernhaus Zürich. Große Erfolge feierte Mari Eriksmoen im Frühjahr 2014 in der Mozart-da-Ponte-Trilogie am Theater an der Wien unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt. Zudem gastierte sie beim Lucerne Festival, in Aix-en-Provence, Glyndebourne und war zu Gast bei den BBC Proms in London.

Unter den Dirigenten, mit denen Mari Eriksmoen gearbeitet hat, sind Namen wie Daniel Barenboim, Fabio Biondi, Ivor Bolton, Daniel Harding, Nikolaus Harnoncourt, Pablo Heras-Casado, René Jacobs, Paavo Järvi, Cornelius Meister, Raphaël Pichon, Robin Ticciati oder Santtu-Matias Rouvali.

Als Konzertsängerin trat die Sopranistin bereits mit Orchestern wie den Münchner Philharmonikern, der Akademie für Alte Musik Berlin, dem Orchestre de Paris, dem Malmö Sinfonieorchester, dem Bergen und Oslo Philharmonic sowie dem Tampere Philharmonic Orchestra auf. Im Dezember 2017 gab sie mit Mendelssohns ›Sommernachtstraum‹ ihr Debüt bei den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Iván Fischer. In der Saison 2024/25 gab sie ihr Debüt in Japan mit dem Sapporo Symphony Orchestra in Mahlers Symphonie Nr. 2 unter Elias Grandy, sang Solveig in Griegs ›Peer Gynt‹ mit Orquesta y Coro de RTVE und Thomas Dausgaard und tourte mit dem Kammerorchester Basel unter René Jacobs mit Haydns Cäcilienmesse.

Ihre Diskografie umfasst die jüngsten Veröffentlichungen von Britten und Canteloube mit dem Bergen Philharmonic Orchestra und Ed Gardner (Chandos), Händel und Mozart mit dem Stavanger Symphony Orchestra und Jan Willem de Vriend (Challenge Classics) sowie ihre Debüt-CD mit dem Pianisten Alphonse Cémin (Alpha). Außerdem ist sie mit Schumanns ›Szenen aus Goethes Faust‹ mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Daniel Harding (Naxos), Mozarts ›Die Entführung aus dem Serail‹ mit der Akademie für Alte Musik Berlin unter René Jacobs (harmonia mundi) und der Glyndebourne Festival Opera unter Robin Ticciati (Opus Arte DVD) zu erleben.

April 2025

Konzerte mit Mari Eriksmoen