Biografie

Francesco Piemontesi wurde in Locarno geboren. Neben seinem Musikstudium erhielt er wichtige Impulse durch die Zusammenarbeit mit Alfred Brendel, Cécile Ousset und Alexis Weissenberg. Mehrere Preise bei internationalen Klavierwettbewerben, darunter der Concours Reine Elisabeth in Brüssel, ebneten den Weg zu einer erfolgreichen Pianistenlaufbahn. 2012 erhielt er den Best Newcomer Award des BBC Music Magazine; im gleichen Jahr ernannte ihn das Settimane Musicali di Ascona Festival zum Künstlerischen Leiter.

Als Solist konzertierte Francesco Piemontesi mit renommierten Orchestern wie dem Cleveland Orchestra, den Münchner Philharmonikern, dem London Philharmonic Orchestra dem Philharmonia Orchestra, dem BBC Symphony Orchestra, dem Gewandhausorchester Leipzig, den LA Philharmonics und dem Orchester des Maggio Musicale Fiorentino und unter namhaften Dirigenten wie  Marek Janowski, Sakari Oramo, Vasily Petrenko, Manfred Honeck, Robin Ticciati, Vladimir Ashkenazy, Sir Roger Norrington, Andrew Manze und Charles Dutoit. Beim DSO gastierte der Pianist zuletzt im Januar 2016 mit dem Zweiten Klavierkonzert von Franz Liszt.

Mit besonderer Hingabe widmet sich Francesco Piemontesi der Kammermusik und musiziert u. a. mit Antoine Tamestit und Jörg Widmann im Trio, sowie mit dem Emerson-Quartett, mit Renaud und Gautier Capuçon und Daniel Müller-Schott. Seine Gastauftritte führten ihn an die großen Konzerthäuser wie das Concertgebouw in Amsterdam, De Doelen in Rotterdam, die Carnegie Hall, die Berliner Philharmonie, die Tonhalle Zürich und das Wiener Konzerthaus sowie zu internationalen Festivals wie den BBC Proms in London und dem Lucerne Festival. Anfang 2016 startete sein Mozartzyklus in der Londoner Wigmore Hall, bei dem er über drei Spielzeiten hinweg sämtliche Mozart-Sonaten vorträgt.

Mozart ist auch die neueste CD-Veröffentlichung gewidmet, für die Francesco Piemontesi die Klavierkonzerten Nr. 25 und Nr. 26 zusammen mit dem Scottish Chamber Orchestra unter Andrew Manze aufgenommen hat. Darüber hinaus hat der Schweizer Musiker Klavierwerke Schumann und Debussy sowie Dvořáks Klavierkonzert eingespielt.

März 2018