Biografie

Andris Poga ist seit der Saison 2013 | 2014 Musikdirektor des Lettischen Nationalorchesters in Riga.

Sein Dirigierstudium absolvierte er an der Jāzeps Vītols Latvian Academy of Music seiner Geburtsstadt Riga und studierte dort gleichzeitig Philosophie an der Staatlichen Universität Lettland. Darüber hinaus erhielt er Dirigierunterricht bei Uroš Lajovic an der Wiener Universität für Musik und Darstellende Kunst und besuchte Meisterkurse bei Seiji Ozawa und Leif Segerstam. 2010 gewann er den ersten Preis beim internationalen Dirigierwettbewerb ›Jewgeni Swetlanow‹ in Montpellier. Nach diesem Erfolg ernannte Paavo Järvi ihn für drei Jahre zum Assistant Conductor beim Orchestre de Paris. 2012 wurde Andris Poga in die gleiche Position beim Boston Symphony Orchestra berufen.

Seitdem hat der Lette namhafte Orchester wie das Boston Symphony und das NHK Symphony Orchestra, das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, das Orchestre de Paris sowie das New Japan Philharmonic mit großem Erfolg geleitet. Auf einer Asien-Tournee der Münchner Philharmoniker im Oktober 2014 sprang er für Lorin Maazel und Valery Gergiev ein und erhielt daraufhin eine Wiedereinladung nach München.

Neben Debüts beim Tonhalle-Orchester in Zürich, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem NDR Elbphilharmonie-Orchester und dem hr-Sinfonieorchester wurde Andris Poga für Konzerte der Sankt Petersburger Philharmoniker, des Shanghai Symphony, der Dresdner Philharmonie, der Bamberger und Wiener Symphoniker, des Orchestre National de France, des Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, des New Japan Philharmonic und Sydney Symphony  engagiert.

In der Saison 2016 | 2017 debütierte Andris Poga beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin u. a. mit Musik eines seiner Lieblingskomponisten: Igor Strawinskys Symphonie Nr. 13 für Bass, Männerchor und Orchester.

März 2018