Abschlusskonzert digital

Am Ende jedes Schuljahres stellen alle Ensembles des Kammermusikprojekts ihre Ergebnisse normalerweise bei einem großen Abschlusskonzert vor. Aufgrund der Corona-Pandemie musste das Konzert im Jahr 2020 leider entfallen.

Daher wird die ursprünglich geplante Streicherserenade von Dvořák nun gemeinsam in digitaler Form aufgeführt. Viel Spaß beim Zuhören und -schauen!


Musikvermittlung mit Langzeitwirkung

Die Musikvermittlungsarbeit des DSO hat viele Facetten, und die Orchestermitglieder sind mit vollem Einsatz dabei. Sie besuchen Schulklassen, präsentieren bei Kinderkonzerten ihre Instrumente, proben mit Laien vor dem ›Symphonic Mob‹ – und sie betreuen Kammermusikensembles aller Altersgruppen an Berliner Schulen, unter anderem am Arndt-Gymnasium Dahlem, am Heinz-Berggruen-Gymnasium, am Canisius-Kolleg, an der Droste-Hülshoff-Schule und an der Katholischen Schule Salvator. Sie bieten professionelle Anleitung bei der Einstudierung von Werken, spieltechnische Hilfestellung, und sie ermöglichen einen intensiven Austausch über und durch die Musik – mit dem Ziel, die Jugendlichen für diese wunderbare Kommunikationsform zu begeistern und zu selbstständigem Erkunden anzuregen.

»Mit normalen Ressourcen einer Schule ist Kammermusikunterricht selten möglich«, erzählt der Oboist Martin Kögel, der gemeinsam mit seiner Geigenkollegin Eva-Christina Schönweiß das Projekt  2015 ins Leben gerufen hat. »An dieser Stelle springen wir ein, bringen Zeit und Expertise mit.
Das ist nicht Education mit Eventcharakter, sondern ein kontinuierliches Arbeiten, das fest ins Schulleben eingebunden ist – in der Regel einmal pro Woche.« Ob Klarinettentrio, Streichquartett oder Bläserquintett – die Besetzungen sind so vielfältig wie die Beteiligten. Das gefällt nicht nur den Schüler*innen: »Uns Musikern macht die Arbeit unglaublich viel Spaß«, erklärt Eva-Christina Schönweiß die rege Beteiligung ihrer Orchesterkolleg * innen. Mehr als ein Dutzend engagieren sich mittlerweile für das Projekt; sie begliten ihre Ensembles im Idealfall über mehrere Jahre hinweg. Die Ergebnisse der Zusammenarbeit werden einmal jährlich öffentlich in einem Kammerkonzert präsentiert.