Programm

Henri Dutilleux
›Trois strophes sur le nom de Sacher‹ für Violoncello solo

Henri Dutilleux
›Tout un monde lointain …‹ für Violoncello und Orchester

Johannes Brahms
Symphonie Nr. 2 D-Dur

Konzerteinführung: Habakuk Traber im Gespräch mit Dr. Jan Brachmann

Mitwirkende

Robin Ticciati

  • Nicolas Altstaedt Violoncello

Deutsches Symphonie-Orchester Berlin

Festival ›Brahms-Perspektiven‹ (16. – 23.02.)

Im zweiten Teil der Brahms-Tetralogie wird die Zweite Symphonie des Komponisten der Musik von Henri Dutilleux und damit der französischen Linie der aktuellen DSO-Saison gegenübergestellt.

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Henri Dutilleux steht in der Tradition von Debussy und Ravel als »der letzte französische Impressionist«. Mit ihnen teilt er eine schier unendliche Palette an Farben, aus denen er sich eine ganz eigene Klangwelt schafft. Die Entstehung der ›Trois strophes sur le nom de Sacher‹ gehen auf ein Huldigungsprojekt von Mstislaw Rostropowitsch zurück. Anlässlich des 70. Geburtstags des Musikmäzens Paul Sacher beauftragte er zwölf namhafte Komponisten mit Werken für Solocello. Als Grundlage sollten die aus Sachers Namen abgeleiteten Töne ›Es-A-C-H-E-Re(=D)‹ dienen. Dutilleux kam später auf seinen Beitrag zurück und erweiterte diesen um zwei Sätze, die allesamt durch die variative Verwendung der geforderten Tonreihe verbunden sind.

Auch Dutilleux’ Cellokonzert ›Tout un monde lointain …‹ ging auf die Initiative Rostropowitschs zurück. Als stofflich-assoziative Grundlage diente Dutilleux die Lyrik von Charles Baudelaire. Die fünf Sätze des Konzerts tragen programmatische Titel, denen jeweils Verse Baudelaires hinzugefügt sind. Sie umreißen die fantastische Atmosphäre, deren Bilder das Cello in sämtlichen ihm gebotenen Möglichkeiten klanglich zu vermitteln hat.

Es mutet wie ein Befreiungsschlag an: Nach Brahms’ mehr als 14-jährigem Ringen um die Vollendung seiner Ersten Symphonie sollten nach ihrer Uraufführung gerade einmal dreizehn Monate vergehen, bis die Zweite Symphonie erstmals öffentlich erklang. Offenbar schlug sich dieser Zustand der Entspannung auch auf die Gestalt des Werkes nieder. In technischer Meisterschaft der Vorgängerin in nichts nachstehend, ist der Charakter von einer zärtlich-pastoralen Grundhaltung bestimmt. So empfand es auch das Gros der Zuhörerschaft: Während sein Kritikerfreund Eduard Hanslick dem Erstlingswerk noch das »Schwere und Complicirte […] auf Kosten der sinnlichen Schönheit« anlastete, leuchtete die Zweite für ihn »in gesunder Frische und Klarheit«.

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Übertragung

Termin wird noch bekannt gegeben

Deutschlandfunk
Mo 18 Feb '19

20 Uhr
18.55 Uhr Einführung mit Habakuk Traber

Philharmonie Berlin

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Deutschlandfunk

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