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Dalia Stasevska und Saxophonistin Jess Gillam zu Gast beim DSO am So., 07.12.

Dawsons ›Negro Folk Symphony‹ neben Anna Clynes Solokonzert ›Glasslands‹ und Ravels ›Boléro‹

Am Sonntag, den 7. Dezember ist die Dirigentin Dalia Stasevska zurück am Pult des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin (DSO). Im Zentrum des Abends steht Anna Clynes Konzert für ein ungewöhnliches Solo-Instrument: In ›Glasslands‹ entlockt Jess Gillam ihrem Sopransaxophon strahlende Töne. Neben Ravels ›Boléro‹ hat Stasevska auch die ›Negro Folk Symphony‹* von William L. Dawson als Fokuswerk im Rahmen des Saisonschwerpunkts ›Afrodiaspora – Composing While Black‹ aufs Programm gesetzt. Am Nachmittag vor dem Konzert findet in Kooperation mit dem Staatlichen Institut für Musikforschung (SIM) ein begleitendes Symposium statt, in dem renommierten Expert:innen aus Wissenschaft und Praxis neue Perspektiven auf afrodiasporische klassische Musik eröffnen dso-berlin.de/symposium.

Am 7. Dezember präsentieren Dalia Stasevska und das DSO mit William L. Dawsons ›Negro Folk Symphony‹* ein Monument afroamerikanischer Musikgeschichte. 1934 sorgte sie bei ihrer Erstaufführung für Begeisterungsstürme. Nachdem sie jahrzehntelang in Vergessenheit geraten ist, lädt das DSO nun zur Wiederentdeckung dieser Komposition ein, in der Dawson virtuos Spiritual-Motive mit symphonischen Strukturen verschmolz und so ein Werk von einzigartiger kultureller Resonanz schuf. Den Abend eröffnet Stasevska mit Ravels ›Boléro‹: Ursprünglich als Ballettmusik für die Tänzerin Ida Rubinstein geschrieben, ist das eingängige, sich stetig steigernde Stück heute aus der Orchesterliteratur nicht mehr wegzudenken. Mit Anna Clynes ›Glasslands‹ kehrt anschließend die Staraxophonistin Jess Gillam zum DSO zurück, die das ihr gewidmete Konzert 2023 zur Uraufführung gebracht hat. Virtuos und farbenreich vertont Clyne darin das Klagen und Kreischen einer Banshee, einem Geist, der in der irischen Folklore einen bevorstehenden Tod ankündigt.

Die in Kyiv geborene Finnin Dalia Stasevska ist Chefdirigentin des Lahti Symphony Orchestra, Künstlerische Leiterin des Internationalen Sibelius-Festivals und Erste Gastdirigentin des BBC Symphony Orchestra. Sie stand bereits am Pult bedeutender skandinavischer Klangkörper sowie u. a. dem Orchestre National de France oder dem New York Philharmonic und dirigierte mehrfach bei den BBC Proms. Auszeichnungen wie der Conductor Award der Royal Philharmonic Society oder der Alfred Kordelin Prize 2022 honorieren ihre Arbeit. 2024 gab Stasevska ihr umjubeltes DSO-Debüt.

Jess Gillam erregte 2016 internationale Aufmerksamkeit, als sie als erste Saxophonistin das Holzbläser-Finale des BBC Young Musician of the Year gewann. In der Saison 2020/2021 war sie Artist in Residence bei der Londoner Wigmore Hall und Rising Star der European Concert Hall Organisation. Als Exklusivkünstlerin bei Decca Classics erreichten ihre beiden bisher veröffentlichten Alben Platz 1 der britischen Klassik-Charts. Gillam musizierte bereits mit renommierten Orchestern in Europa und Nordamerika, darunter das Londoner Royal Philharmonic, das Minnesota Orchestra und das Orchestre Philharmonique de Radio France. Beim DSO debütierte sie im Juni 2023.

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