Abonnements jetzt erhältlich!

Als Abonnent:in des DSO haben Sie Ihren ganz persönlichen Lieblingsplatz – in jedem Konzert und in jeder Saison. Und Sie sparen dabei bis zu 43 %. Interessiert? Erkunden Sie unsere Konzertsaison 2026/2027 und sichern Sie sich schon jetzt die besten Plätze!
 

Beethoven-Büste auf gedecktem Tisch

Jetzt Abos bestellen

Abonnements für die Saison 2026/2027 sind ab sofort erhältlich. Alle Angebote im Über­blick finden Sie auf der Abon­nement-Seite.

Abos im Überblick    Abo buchen
Konzerte: Wo ist Ihr Platz

Alle Konzerte 2026/2027

Einen Überblick über alle Konzerte der Saison 2026/2027 finden Sie im Konzert­kalender, den Sie auch nach Ihren Wün­schen filtern können. 

Zu den Konzerten

Die Spielzeit auf einen Klick
 

Abonnements  Saisonbroschüre Kazuki Yamada Saisonmotto Gäste und Programme Solist:innen  Weitere Konzertformate  Kammermusik

Beim Klick auf den Play-Button werden Inhalte von Youtube geladen. Zur Datenschutzerklärung
Videotrailer zur Saison 2026/2027


Chefdirigent Kazuki Yamada

Chefdirigent Kazuki Yamada. Foto: Robin Kater

Mit der Saison 2026/2027 beginnt für das DSO eine neue Ära: Kazuki Yamada tritt sein Amt als Chefdirigent und Künstlerischer Leiter an. Der 47-jährige Japaner ist damit der neunte in einer illustren Reihe, die 1946 mit Ferenc Fricsay begann. »It’s a match!« steht am Anfang der neuen Saisonbroschüre, und tatsächlich haben sich mit Kazuki Yamada und dem DSO zwei gefunden, die vom ersten Moment an wussten, dass sie füreinander bestimmt sind.

Mit zunächst sechs Programmen stellt sich Kazuki Yamada mit dem DSO vor. Große
Klassiker, Neues, Altes, Unbekanntes und Ungewöhnliches stehen dabei gleichberechtigt und selbstverständlich nebeneinander:

Das Antrittskonzert am 4. Oktober 2026 spannt ein weites Panorama über Mensch, Spiritualität und Natur – mit Ives’ ›Unanswered Question‹, Griegs Klavierkonzert (Alice Sara Ott), Anna Clynes ›Woman of the Mountain‹ und Debussys ›La mer‹. Im Konzert am 20. Dezember 2026 stehen Spiritualität und musikalische Tiefe im Fokus: von Saariahos ›La passion de Simone‹ über Bachs berühmter Chaconne (in einer Orchesterfassung von Hideo Saitō) bis zu Bruckners unvollendeter Neunter Symphonie. Das Konzert am 26. März 2027 beleuchtet böhmisch-amerikanische Verbindungen: Florence Prices Erste Symphonie und Dvořáks Cellokonzert (Pablo Ferrández).

Am 25. April 2027 folgt ein Programm mit großer Wirkung: Rufus Wainwrights ›Dream Requiem‹ mit drei Chören, Sopranistin Regula Mühlemann und Iris Berben als Erzählerin. Die Konzerte am 7. und 8. Mai 2027 bilden einen romantischen Höhepunkt mit Bacewiczs Ouvertüre, Dutilleux’ Cellokonzert ›Tout un monde lointain …‹ (Jean-Guihen Queyras) und Berlioz’ ›Symphonie fantastique‹. Musikalische Seelenerkundung mit Schönbergs ›Verklärter Nacht‹ und Strauss’ ›Tod und Verklärung‹ bilden den Abschluss am 23. Mai 2027, gemeinsam mit Fazıl Says kathartisch-mitreißendem Cellokonzert ›Never Give Up‹ (Abel Selaocoe).

Saisonmotto ›Ach, Mensch‹

Saisonbild mit Text »Ach Mensch«
Foto: Robin Kater

Unter das bewusst vieldeutige Motto ›Ach, Mensch‹ stellt das DSO seine Konzertsaison 2026/2027. Die Themen, die das Orchester in den letzten Jahren explizit beschäftigten – Musik von Frauen, Werke Schwarzer Komponist*innen, gesellschaftspolitische Verantwortung und Demokratie –, sind zu einem selbstverständlichen Teil der Programmplanung und des -angebots geworden. Das DSO weitet nun den Horizont und nimmt den Ausruf ›Ach, Mensch‹ als Ausgangspunkt für eine Spielzeit, die sich dem Menschsein in all seinen Facetten widmet.

Die Konzertprogramme greifen große gesellschaftliche Themen wie Teilhabe, Nachhaltigkeit, Vertreibung, Religion und Liebe auf. Sie laden dazu ein, zuzuhören, mitzuempfinden, über sich selbst und über die Verantwortung von Kunst und Gesellschaft nachzudenken. Das DSO will keine fertigen Antworten parat halten. Vielmehr möchte es Anregungen geben, Fragen stellen, und das zu jedem Konzert. Diese Fragen begleiten die Symphonieprogramme der Saison, mal nachdenklich, mal provokant, mitunter auch humorvoll – häufig stammen sie aus dem berühmten ›Fragebogen‹ des Schriftstellers Max Frisch. Mit ihnen werden die Konzerte zu Orten der Reflektion, in- und außerhalb der Philharmonie – über die Kunst selbst und was es heute bedeutet, Mensch zu sein.

Vor diesem Hintergrund werden in sechs Programmen Carolin Emcke, Michel Friedman, Maja Göpel, Nikolaus Habjan, Navid Kermani und Düzen Tekkal ihre Gedanken und Perspektiven auf das Menschsein und seine vielen Dimensionen mit dem DSO-Publikum teilen. Und in den Pausen der DSO-Konzerte bietet ›ASK! Das Zimmer für jede Antwort‹ den Besucher*innen im Foyer der Philharmonie die Gelegenheit, über das Gehörte und die Fragen mit sich, mit anderen und dem DSO ins Gespräch zu kommen. 


Gäste und Programme

Ehrendirigent Kent Nagano
Ehrendirigent Kent Nagano. Foto: Sergio Veranes Studio

Auch seinen ehemaligen Chefdirigenten ist das DSO weiterhin eng verbunden. Ehrendirigent Kent Nagano bringt Schuberts ›Große C-Dur‹-Symphonie auf die Bühne, Ingo Metz­macher Psalmen­kompositionen des 20. Jahrhunderts von Bernstein, Strawinsky und Lili Boulanger.

Langjährige Wegbegleiter*innen und neue Freund*innen gestalten die weiteren Symphoniekonzerte der Saison. Simone Young kehrt mit einem farbenreichen Programm zwischen Todessehnsucht, irdischer Liebe, Meer und Land beim Musikfest Berlin zum DSO zurück. Dort ist das DSO  gemeinsam mit dem RIAS Kammerchor Berlin, dessen Chefdirigenten Justin Doyle und intimen Requiem-Kompositionen von Duruflé und Schnittke ein weiteres Mal zu hören. Eva Ollikainen hat Thomas Larchers Zweite Symphonie auf dem Pult, die er den abertausenden Ertrunkenen im Mittelmeer gewidmet hat.

Manfred Honeck dirigiert zwei Abende mit Mahlers Erster Symphonie, Susanna Mälkki widmet sich der ›Auferstehungssymphonie‹ des Komponisten. Anja Bihlmaiers Konzert führt über Bacewicz und Adams zu Beethovens Siebter, Pablo Heras-Casado stellt dessen Fünfter Schumanns Klavierkonzert und die feine Kunst des Puppenspielers Nikolaus Habjan zur Seite. Auch Schostakowitsch gibt es im Doppelpack: David Afkham dirigiert die Achte Symphonie des Komponisten, Daniele Rustioni dessen Zehnte.

Dalia Stasevska
Dalia Stasevska. Foto: Veikko Kähkönen

Publikumsliebling Dalia Stasevska ist gleich zweimal zu Gast – einmal mit Land­schafts­musiken von Adams, Ligeti, Sibelius und Thorvaldsdottir, ein weiteres Mal mit Bruckners Siebter Symphonie. Fabien Gabel spannt einen Bogen von Bacewiczs Polnischer Rhapsodie zu abenteuerlichen Ballettmusiken von Ravel und Roussel.

Zwei Alte-Musik-Spezialist*innen erkunden mit geschultem Ohr die Musikgeschichte: Thomas Hengelbrock schlägt einen Bogen von Haydns Vokalkunst zu Schumanns früher Symphonik, Jeannette Sorrell stellt in ihren Programm ›Mozart’s Requiem – A Tapestry‹ dem letzten, unvollendet gebliebenen Werk des Wiener Komponisten vier US-amerikanische Zeitgenoss*innen zur Seite, die sich mit Fragen des Erinnerns, der Tradition, des Rassismus und dem Streben nach Freiheit auseinandersetzen.

Barbara Hannigan präsentiert als Sopranistin und Dirigentin in Personalunion Francis Poulencs Monodram ›La voix humaine‹ als mitreißende, multimediale Opernperformance. Auch Wayne Marshall ist so eine Doppelbegabung – er dirigiert Musik von Gershwin, Wallen und Weill und übernimmt in der ›Rhapsody in Blue‹ den Solopart. Das dritte Multitalent ist der Geiger Renaud Capuçon, der vom Pult aus Werke von Sohy und Brahms interpretiert. Mit einem polnisch-böhmischen Programm gibt Dinis Sousa seinen Einstand am Pult des DSO, ebenso wie Hankyeol Yoon, der mit Tschaikowskys ›Pathétique‹ anreist. 

Saisonbroschüre 

Ausführliche Informationen zur Saison finden Sie in unseren Online-Konzertkalender aber auch in unserer Saisonbroschüre, die wir Ihnen gerne druckfrisch und kostenfrei zusenden und die Sie hier direkt digital durchblättern können:

 

Saisonbroschüre 2026/2027

Symphoniekonzerte mit dem Chefdirigenten Kazuki Yamada und herausragenden Gastkünstler:innen, drei Casual Concerts, Kammerkonzerte und vieles mehr bietet die Saison 2026/2027. Mehr dazu in unserer Saisonbroschüre!


Solist:innen der Spielzeit

Elisabeth Leonskaja. Foto: Marco Borggreve

Klavier-Prominenz ist in der DSO-Saison 2026/2027 in beeindruckender Zahl zu Gast – mit Rafał Blechacz, Elisabeth Leonskaja, Jan Lisiecki, Gabriela Montero, Alice Sara Ott, Francesco Piemontesi, Fazıl Say und Tamara Stefanovich. An der Violine lassen Renaud Capuçon, Veronika Eberle, Vilde Frang, Bomsori Kim und Gil Shaham von sich hören, auch die Violoncelli sind mit Nicolas Altstaedt, Pablo Ferrández, Julia Hagen, Jean-Guihen Queyras und dem letztjährigen »Artist in Focus« Abel Selaocoe prominent vertreten. Aus den DSO-eigenen Reihen lassen die Schlagzeuger Jens Hilse und Sergey Mikhaylenko – gemeinsam mit den Artist*innen des Circus-Theaters Roncalli – zu Silvester und Neujahr von sich hören. Das Trio Catch und das Vision String Quartet sind in zwei Werken für Ensemble und Orchester zu Gast.

Abel Selaocoe. Foto: Phil Sharp

Die Saison kann erneut auch mit zahlreichen großen Stimmen aufwarten. Eva Zaïcik (Mezzosopran) singt Haydn und Schumann, Golda Schultz (Sopran) sowie Okka von der Damerau (Mezzosopran) Mahlers Zweite; Jennifer Johnston und Catriona Morison (Mezzosopran) bringen Geistliches auf die Bühne, Bassbariton Davóne Tines ein Concerto aus eigener Feder. Regula Mühlemann verleiht Rufus Wainwrights ›Dream Requiem‹ ihre Stimme, während Carine Tinney (Sopran), J’Nai Bridges (Mezzosopran), Siyabonga Maqungo (Tenor) und Kevin Deas (Bassbariton) Mozarts Requiem im Spiegel der Gegenwart erkunden.

Iris Berben
Iris Berben. Foto: Laurence Chaperon

Auch zwei hochgeschätzte Partnerensemble in der ROC stehen wieder mit dem DSO auf der Bühne: Der RIAS Kammerchor Berlin präsentiert zwei ungewöhnlich innige Requien, der Rundfunkchor Berlin lässt mit Psalmenvertonungen von Strawinsky, Bernstein und Lili Boulanger, Mozarts Requiem in Verbindung mit Stücken von Damien Geter, Eric Gould und Jessie Montgomery, Mahlers ›Auferstehungssymphonie‹ und Wainwrights ›Dream Requiem‹ von sich hören – hier gesellen sich noch der Staats- und Domchor Berlin sowie der Mädchenchor der Sing-Akademie zu Berlin hinzu, außerdem ist die Schauspielerin Iris Berben als Erzählerin mit von der Partie. Der Chor Cantus Domus ist bei einem Kinderkonzert zu Gast. Die Autorinnen Heddi Feilhauer, Malin Schwerdtfeger und Neneh Sowe gestalten Lesungen im Rahmen der Kammerkonzertreihe ›Heldinnen‹. Ihr ›Debüt im Deutschlandfunk Kultur‹ geben schließlich der Pianist David Khrikuli, die Geigerin Geneva Lewis, die Bratscherin Sindy Mohamed und der Klarinettist Elad Navon.

 Alle Solist:innen finden Sie in unserem Konzertkalender


Weitere Konzertformate

Caro Worbs und Miguel Robitzky
Caro Worbs und Miguel Robitzky. Foto: Eno de Wit

Mit Sonderkonzerten öffnet sich das DSO für neue Zielgruppen und bringt ungewöhnliche Konzertprojekte ins Haus des Rundfunks: Gemeinsam mit ARD Klassik und dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) holt ›Game on Symphony‹ am 12. Oktober 2026 Musik aus Computerspielen in den Konzertsaal und live auf die Videoplattform Twitch.

Das neue Format ›classic:klassik‹ mit den Podcast-Hosts Caro Worbs und Miguel Robitzky wagt einen unkonventionellen Blick auf legendäre Kompositionen und bietet an zwei Abenden Kontext statt Klassik-Mythos und Geschichten statt heiliger Ehrfurcht.

Mit dem Festival FERRO:TON vernetzt sich das DSO mit der Kulturszene seiner neuen Heimat Reinickendorf – vom 28. bis 30. Mai 2027 in den Wilhelm Hallen und in Kooperation mit den Wilhelm Studios. Auf dem Programm gehört neben einem Abend, der performative Ausdrucksformen queerer Communities auf die Bühne bringt, auch das genreübergreifende Konzertprojekt ›Club Symphony: Technophonic‹ des Pianisten Francesco Tristano, ebenso wie ein Zirkusprogramm, einKinderkonzert, zahlreichen Kammerkonzerten und einer Open Stage für lokale Musiktalente – als Ort der Begegnung und Teilhabe für Menschen jeder Altersgruppe.

Im Großen Sendesaal finden zudem sechs Mal pro Saison die radio3 Kinderkonzerte statt sowie das Auftakt- und Abschlusskonzert des Festivals für neue Musik ›Ultraschall Berlin‹ unter der Leitung von Vitali Alekseenok und Karen Kamensek.

Die Casual Concerts in der Philharmonie gehören seit 2007 zu den Markenzeichen des DSO. Die drei Abende der 20. Casual-Saison moderieren und dirigieren Ingo Metzmacher, Anja Bihlmaier und Dalia Stasevska. In Zusammenarbeit mit radioeins verwandeln in der Lounge nach den Konzerten wieder spannende DJs und Live Acts der internationalen Popularmusikszene das Philharmonie-Foyer in einen Dancefloor.

Ganz viel Kammermusik 

Spiegelsaal in Clärchens Ballhaus. Foto: Offenblende / Tim Keweritsch

Die Konzerte der traditionellen Kammermusikserie finden in der Saison 2026/2027 an drei verschiedenen Spielorten statt: Drei Abende laden im Museum Fotografiska an der Oranienburger Straße zur Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Fotokunst ein. Drei Gesprächskonzerte der Reihe ›Heldinnen‹ präsentieren in der Villa Elisabeth Leben und Geschichten außergewöhnlicher Frauen – Ethel Smyth, Rosa Parks und Margot Friedländer –, einen weiteren Abend gestalten dort die Akademist*innen des DSO. Vier weitere Konzerte bespielen erneut den Spiegelsaal in Clärchens Ballhaus. Die beliebte Reihe ›Notturno‹, die das DSO seit 2010 gemeinsam mit der Stiftung Preußischer Kulturbesitz veranstaltet, geht in ihre nunmehr 17. Saison; diesmal können das Bode-Museum, das Museum für Fotografie und das Geheime Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz musikalisch und in vorangehenden Führungen erkundet werden.

Das 2023 eingeführte Format ›Musik und Verbrechen‹ wird mit den Hosts Sabine Rückert und Andreas Sentker sowie einem Kammermusikensemble des DSO fortgesetzt. Im Rahmen der Berlin Art Week 2026 und des ›Hallen 07‹-Festivals bespielen Kammermusikensembles des DSO am 13. September wieder das Areal der Wilhelm Studios. Am Pfingstmontag, den 17. Mai 2027, ist das DSO zudem auf der Musikbühne im Berliner Zoo zu Gast.

 Alle Konzerte finden Sie auch im Konzertkalender