Symposium ›Afrodiaspora – Composing While Black‹ des DSO am So., 07.12. in Kooperation mit dem Staatlichen Institut für Musikforschung
Renommierte Stimmen aus Forschung, Institutionen und Musikpraxis im Musikinstrumenten-Museum
Am Sonntag, den 7. Dezember 2025 lädt das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin (DSO) von 14.30 bis 18.15 Uhr zu einem Symposium unter dem Titel ›Afrodiaspora – Composing While Black‹ in den Curt-Sachs-Saal des Musikinstrumenten-Museums Berlin ein. Das Symposium findet in Kooperation mit dem Staatlichen Institut für Musikforschung statt. Gemeinsam mit renommierten Expert:innen aus Wissenschaft und Praxis vertieft das DSO seinen Saisonschwerpunkt und eröffnet mit spannenden Vorträgen, Präsentationen und einer Podiumsdiskussion neue Perspektiven auf afrodiasporische klassische Musik. Der Eintritt ist frei, um vorherige Anmeldung über → dso-berlin.de/symposium wird gebeten.
Mit dem Schwerpunkt ›Afrodiaspora – Composing While Black‹ stellt das DSO in seiner Saison 2025/2026 Musik Schwarzer Komponist:innen aus vier Jahrhunderten und drei Kontinenten in den Mittelpunkt – eine Initiative, die in der Welt der Orchestermusik in diesem Umfang einzigartig ist. Sie bietet neue historische und ästhetische Perspektiven, und sie erweitert das Repertoire für Musiker:innen und Publikum gleichermaßen.
Rund um seinen Saisonschwerpunkt veranstaltet das DSO nun am zweiten Adventssonntag, den 7. Dezember von 14.30 bis 18.15 Uhr ein Symposium im Curt-Sachs-Saal des Musikinstrumenten-Museums. Renommierte Persönlichkeiten aus Forschung, Institutionen und Musikpraxis eröffnen neue Perspektiven auf afrodiasporische klassische Musik – mit Blick auf Geschichte, Ästhetik, institutionelle Verbindungen und Innovation.
Zu den Referent:innen gehören Dr. Dr. Daniele G. Daude (Musikwissenschaftler*in, Theaterwissenschaftler*in, Dramaturg*in und Dozent*in an der Universität der Künste), Björn Gottstein (ehemaliger Intendant der Donaueschinger Musiktage und Sekretär des Kuratoriums der Ernst von Siemens Musikstiftung), Dr. Harald Kisiedu (Musikwissenschaftler, Autor, Saxophonist und Dozent am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück), Prof. George E. Lewis (amerikanischer Komponist, Musikwissenschaftler und Professor für amerikanische Musik an der Columbia University) und Prof. Isabel Mundry (Komponistin und Professorin für Komposition an der Zürcher Hochschule der Künste und der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst München).
Das Symposium wird in Kooperation mit dem Staatlichen Institut für Musikforschung realisiert. Anschließend spielt das DSO um 20 Uhr nebenan in der Berliner Philharmonie unter der Leitung der finnischen Dirigentin Dalia Stasevska ein Konzert mit Werken von Anna Clyne und Maurice Ravel sowie William L. Dawsons ›Negro Folk Symphony‹, die von Dr. Kisiedu vorgestellt wird.
Ansprechpartner
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Daniel Knaack
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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