Programm
Pjotr Tschaikowsky
Auszüge aus dem Ballett ›Der Nussknacker‹
Mitwirkende
Karsten Januschke Dirigent
Christian Schruff Moderation
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Karten für das Konzert sind leider nicht mehr über den Webshop buchbar.
Sie erhalten Tickets vor Ort an der Konzertkasse.
Vielen Dank.
Karten für das Konzert sind derzeit leider noch nicht buchbar.
Vorbestellungen nimmt unser Besucherservice gerne schriftlich entgegen:
Besucherservice des DSO
in der Rundfunk Orchester und Chöre GmbH
Charlottenstr. 56 / 2. OG
10117 Berlin / am Gendarmenmarkt
Öffnungszeiten: Mo bis Fr, 9 – 18 Uhr
Kontakt:
Tel 030. 20 29 87 11
Fax 030. 20 29 87 29
E-Mail schreiben
Vielen Dank.
Karten für das Konzert sind derzeit leider noch nicht buchbar.
Vorbestellungen nimmt unser Besucherservice gerne schriftlich entgegen:
Besucherservice des DSO
in der Rundfunk Orchester und Chöre GmbH
Charlottenstr. 56 / 2. OG
10117 Berlin / am Gendarmenmarkt
Öffnungszeiten: Mo bis Fr, 9 – 18 Uhr
Kontakt:
Tel 030. 20 29 87 11
Fax 030. 20 29 87 29
E-Mail schreiben
Vielen Dank.
Pjotr Tschaikowsky
Auszüge aus dem Ballett ›Der Nussknacker‹
Karsten Januschke Dirigent
Christian Schruff Moderation
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin

Dirigent
In Schleswig-Holstein geboren, studierte Karsten Januschke in Wien zunächst Klavier und Musikwissenschaft. Sein Dirigierstudium bei Georg Mark am Konservatorium Wien schloss er mit Auszeichnung ab. Bereits während seines Studiums arbeitete er an der Wiener Staatsoper als Solorepetitor und Dirigent von Kinderopern sowie am Theater an der Wien und später bei den Bayreuther Festspielen, wo er Dirigenten wie Christian Thielemann und Kirill Petrenko assistierte.
Eine klassische Dirigentenlaufbahn schlug Karsten Januschke ab 2008 an der Oper Frankfurt als Solorepetitor und später als Kapellmeister ein. Nachdem er sich dort ein umfangreiches und breit gefächertes Repertoire erarbeiten konnte, kehrt er regelmäßig als Gastdirigent dorthin zurück und dirigierte seit 2010 Werke aus allen Epochen. Auch Kompositionen der Moderne wie Aribert Reimanns ›Die Gespenstersonate‹ oder Olga Neuwirths ›Lost Highway‹ kamen unter seiner Leitung zur Aufführung. Als besonderer Schwerpunkt kristallisierte sich das Opernschaffen Mozarts heraus, mit dessen von Esprit und Energie geprägten Dirigaten sich Karsten Januschke als Mozart-Spezialist profilieren konnte. In der letzten Saison debütierte er am New National Theatre Tokyo mit ›Don Giovanni‹. Darüber hinaus übernahm er die musikalische Leitung der Neuproduktion von ›Fidelio‹ und der ›Zauberflöte‹ an den Theatern in Bregenz sowie bei der Oper im Steinbruch St. Margarethen. Vergangene Debüts führten ihn zudem erstmalig ans Theater St. Gallen, die Oper Stuttgart, an die Bayerische Staatsoper, die Volksoper Wien und das Staatstheater Darmstadt.
Neben der Operntätigkeit arbeitet Karsten Januschke mit Symphonieorchestern zusammen und gab in jüngster Zeit seine Debüts mit dem Orchester der Budapester Philharmonie, dem Münchner Kammerorchester sowie dem Ensemble Modern. Weitere Gastdirigate führten ihn u. a. zum Münchner Rundfunkorchester, dem Beethoven Orchester Bonn, dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien, der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, dem MDR-Sinfonieorchester Leipzig und den Bremer Philharmonikern. Beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin war Karsten Januschke zuletzt im September 2017 zu Gast.

Moderation
Christian Schruff ist Musikredakteur beim kulturradio vom rbb. Nach dem Studium der Musikwissenschaft und Geschichte im westfälischen Münster arbeitete er als Moderator und Autor für den WDR, SWR und zuletzt den RBB. Beim kulturradio präsentiert er neben den täglichen Kultur- und Musiksendungen die Sendereihen ›Klassik für Einsteiger‹ und ›Die Absolventen‹ mit Studierenden der Berliner Musikhochschulen.
Musikvermittlung liegt ihm besonders am Herzen. Seit mehr als zwanzig Jahren entwickelt und präsentiert Christian Schruff Kinder- und Jugendkonzerte für zahlreiche Orchester in Deutschland, Österreich und der Schweiz, darunter das WDR Sinfonieorchester Köln, Concerto Köln, das Gewandhausorchester Leipzig, die Dresdner Philharmonie und die Wiener Symphoniker. Darüber hinaus präsentiert er Konzerte mit dem Philharmonischen Orchester Cottbus, dem Staatsorchester Darmstadt, dem Sinfonieorchester Wuppertal, der Nordwestdeutschen Philharmonie, der Neubrandenburger Philharmonie und der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin. Dreimal hat Christian Schruff die Tourneen des Nationalen Kinderorchesters Venezuela unter Gustavo Dudamel als Moderator begleitet. Mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin gestaltet und moderiert er regelmäßig die rbbKultur-Kinderkonzerte.
Im Welcome Board Niedersachsen, einer Initiative zur Unterstützung geflüchteter und immigrierter Musikschaffender, gibt Christian Schruff als Coach seine Erfahrungen weiter.

Orchester
Das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin (DSO) wurde von der Süddeutschen Zeitung als »orchestraler Think Tank« unter den hauptstädtischen Klangkörpern hervorgehoben. Durch die beziehungsreiche Dramaturgie seiner Programme, den Einsatz für Musik der Gegenwart und regelmäßige Repertoireentdeckungen zeichnet es sich ebenso aus wie durch den Mut zu ungewöhnlichen Konzertformaten und Präsentationsformen. Innovative Impulse setzte das DSO etwa mit Elektro-Projekten, der Produktion aufsehenerregender Musikfilme sowie durch interdisziplinäre Kooperationen und die Zusammenarbeit mit Ensembles der freien Szene. Seit über 15 Jahren schlägt es mit seinen moderierten Casual Concerts samt Lounge und Live Act erfolgreich die Brücke zwischen Club und Klassik und erreicht damit ein diverses Publikum. Seit 2014 bringt es Laien- mit Profimusiker*innen zu Berlins größtem Spontanorchester, dem ›Symphonic Mob‹, zusammen – ein Konzept, das mittlerweile auch europaweit lizenziert wird.
In der Saison 2023/2024 sorgte das DSO mit einer Initiative feministischer Musikpolitik unter dem Motto ›Kein Konzert ohne Komponistin!‹ weltweit für Furore; 2024/2025 unterstrich es mit der Kampagne ›Orchester für die Demokratie‹ seine Positionierung für eine offene Gesellschaft und das Eintreten für marginalisierte Gruppen in verschiedenen Konzertprogrammen. Diesem Selbstverständnis blieb sich das DSO auch in der Spielzeit 2025/2026 treu: Unter dem Titel ›Afrodiaspora – Composing While Black‹ rückte es als weltweit erstes Orchester Musik Schwarzer Komponist*innen ins Zentrum, vergab Auftragskompositionen und präsentierte Cellist Abel Selaocoe als »Artist in Focus«.
Durch zahlreiche Gastspiele ist das DSO als Kulturbotschafter Berlins und Deutschlands im nationalen und internationalen Musikleben präsent. In den letzten Jahren konzertierte es in Brasilien und Argentinien, in Japan, China, Malaysia, Abu Dhabi und in Osteuropa, außerdem bei bedeutenden Festivals wie den Salzburger Festspielen oder den BBC Proms. Auch mit vielfach ausgezeichneten CD-Produktionen ist das DSO weltweit gefragt. 2011 erhielt es für die Weltersteinspielung von Kaija Saariahos ›L’amour de loin‹ unter Kent Naganos Leitung den Grammy Award für die beste Opernaufnahme.
Gegründet 1946 als RIAS-Symphonie-Orchester, wurde es 1956 in Radio-Symphonie-Orchester Berlin umbenannt. Den heutigen Namen trägt es seit 1993. Seit seiner Gründung hat es das DSO verstanden, herausragende Künstlerpersönlichkeiten an sich zu binden. Ferenc Fricsay definierte als erster Chefdirigent Maßstäbe im Repertoire, im Klangideal und in der Medienpräsenz. 1964 übernahm der junge Lorin Maazel die künstlerische Verantwortung, 1982 folgte Riccardo Chailly und 1989 Vladimir Ashkenazy. Kent Nagano wurde 2000 zum Chefdirigenten berufen. Seit seinem Abschied 2006 ist er dem Orchester als Ehrendirigent eng verbunden. Von 2007 bis 2010 setzte Ingo Metzmacher, von 2012 bis 2016 Tugan Sokhiev und von 2017 bis 2024 Robin Ticciati mit dem Orchester entscheidende Akzente im hauptstädtischen Musikleben. Ihnen folgt der Japaner Kazuki Yamada, der mit Beginn der Spielzeit 2026/2027 als Chefdirigent an der Spitze des DSO steht.
Das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin ist ein Ensemble der Rundfunk Orchester und Chöre gGmbH (ROC), die von Deutschlandradio (40 %), der Bundesrepublik Deutschland (35 %), dem Land Berlin (20 %) und dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (5 %) getragen wird.
Masurenallee 8-14
14046 Berlin
Tel: 0331 / 97 99 3 - 0
nicht Barrierefrei