Programm
Das Programm wird noch bekannt gegeben.
Mitwirkende
Fabien Gabel Dirigent
- Artist*innen des Circus Theater Roncalli
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
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in der Rundfunk Orchester und Chöre GmbH
Charlottenstr. 56 / 2. OG
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Öffnungszeiten: Mo bis Fr, 9 – 18 Uhr
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Tel 030. 20 29 87 11
Fax 030. 20 29 87 29
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Fabien Gabel Dirigent
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin

Dirigent
Seit der Saison 2025/2026 ist Fabien Gabel Chefdirigent des Tonkünstler-Orchesters Niederösterreich. Er hat sich eine internationale Karriere auf höchstem Niveau aufgebaut und trat mit Orchestern wie dem Orchestre de Paris, dem London Philharmonic Orchestra, dem Chicago Symphony Orchestra, dem NDR Elbphilharmonie Orchester, dem Cleveland Orchestra, dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, dem Orchestre symphonique de Montréal, dem Seoul Philharmonic Orchestra und dem Melbourne Symphony Orchestra auf. Gelobt für seinen dynamischen Stil und seinen einfühlsamen Umgang mit der Partitur, ist er vor allem für seine vielseitige Repertoireauswahl bekannt, die von zentralen symphonischen Werken bis hin zur Förderung weniger bekannter Komponisten des 19. und 20. Jahrhunderts reicht. Er legt zudem einen Schwerpunkt auf zeitgenössische Werke und hat Uraufführungen von Stücken von Dieter Ammann, Anders Hillborg und Samy Moussa dirigiert.
In der Saison 2025/2026 gibt Gabel sein Debüt an der Metropolitan Opera in ›Carmen‹ und begibt sich mit dem Mahler Chamber Orchestra auf eine fünftägige Spanien-Tournee mit Yuja Wang. In Europa kehrt er zum Stavanger Symphony Orchestra, zum Orchestre National de France, zum Orchestre Philharmonique de Strasbourg, zur Orquesta Sinfónica de Galicia sowie zu den BBC Symphony Orchestras und dem City of Birmingham Symphony Orchestra zurück. In den USA kehrt er zum Minnesota Orchestra, zum Detroit Symphony Orchestra und zum Toronto Symphony Orchestra zurück und wird sein südamerikanisches Debüt mit dem São Paulo Symphony Orchestra (OSESP) geben.
In Frankreich arbeitet Gabel regelmäßig mit allen großen Pariser Orchestern zusammen und feierte 2022/2023 ein hochgelobtes Debüt an der Opéra national de Paris. Gabel leitete kürzlich die Aufnahme einer neuen Filmmusik für Abel Gances epischen Film ›Napoléon‹ aus dem Jahr 1927 mit dem Orchestre National de France und dem Orchestre Philharmonique de Radio France. Der erste Teil des Films wurde beim Festival de Cannes 2024 präsentiert und wird in Kinos, im französischen Fernsehen und auf Netflix zu sehen sein.
Fabien Gabel tritt mit Solist*innen wie Daniil Trifonov, Yefim Bronfman, Emanuel Ax, Bertrand Chamayou, Seong-Jin Cho, Francesco Piemontesi, Jean-Yves Thibaudet, Gidon Kremer, Augustin Hadelich, Vilde Frang, Daniel Lozakovich, Christian Tetzlaff, Gautier Capuçon, Daniel Müller-Schott, Johannes Moser, Håkan Hardenberger, Emmanuel Pahud sowie mit Sänger*innen wie Measha Brueggergosman, Natalie Dessay, Petra Lang, Jennifer Larmore, Marie-Nicole Lemieux, Nikola Hillebrand, Asmik Grigorian und Michael Schade auf.
Nachdem er 2004 als Gewinner des Donatella-Flick-Dirigierwettbewerbs internationale Aufmerksamkeit erregt hatte, war Fabien Gabel von 2004 bis 2006 stellvertretender Dirigent des London Symphony Orchestra. Von 2012 bis 2021 war er Musikdirektor des Orchestre symphonique de Québec und von 2017 bis 2021 des Orchestre Français des Jeunes.
Fabien Gabel wurde in Paris geboren und begann im Alter von sechs Jahren Trompete zu spielen. Er verfeinerte seine Fähigkeiten am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris sowie an der Hochschule für Musik Karlsruhe. Bevor er seine Dirigentenkarriere begann, spielte er in verschiedenen Pariser Orchestern unter namhaften Dirigenten wie Pierre Boulez, Sir Colin Davis, Riccardo Muti, Seiji Ozawa, Simon Rattle und Bernard Haitink.
Fabien Gabel wurde im Januar 2020 von der französischen Regierung zum Chevalier des Arts et des Lettres ernannt.
Fabien Gabel dirigierte das DSO zuletzt im Mai 2023 mit Werken von Ravel, Poulenc und Richard Strauss.

Seit 40 Jahren steht der Circus Roncalli für die Erneuerung der Circuskunst und für künstlerische Impulse weit über den Manegenrand hinaus. Nach seiner Gründung 1975 durch Bernhard Paul in Wien, feierte der Circus bereits ein Jahr später die Welturaufführung seines ersten Programmes ›Die größte Poesie des Universums‹ beim Bonner Sommer; im Folgejahr gastierte Roncalli bei den Wiener Festwochen. »Manege frei« hieß es 1980 auf dem Kölner Neumarkt – das dort gezeigte Programm ›Die Reise zum Regenbogen‹ begründete den Anfang des legendären Erfolgs.
1984 gastierte der in Köln ansässige Circus am Berliner Funkturm und verbuchte mit 350.000 Besuchern einen neuen Rekord. Es folgten zahlreiche Einladungen von Kulturämtern und Theaterfestivals; Größen des Showbusiness wie Heinz Rühmann gaben sich in der Manege die Ehre. 1984 sendete das ZDF erstmals die große Heiligabend-Sendung aus dem Circuszelt, viele weitere ZDF-Produktionen folgten.
Als erster deutscher Circus reiste Roncalli 1986 nach Moskau. Auf Einladung des Landes NRW gab Roncalli 1992 ein Sonderspiel auf der EXPO in Sevilla; im gleichen Jahr eröffnete das Varieté Wintergarten, das mittlerweile zu den erfolgreichsten Theatern der Bundeshauptstadt zählt. Mit ›Circus meets Classic‹ startete im Jahr 2002 ein neues Roncalli-Projekt, welches Publikum und Kritik in Dortmund, München, Hamburg und anderen Städten begeisterte. Tourneen nach Amsterdam, Zürich, Luxemburg und Österreich folgten. Im Sommer 2012 inszenierte Bernhard Paul gemeinsam mit Peter Loschak für die Schlossfestspiele Schwerin Leoncavallos Oper ›Der Bajazzo‹.
Die Zusammenarbeit des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin mit den Artisten des Circus Roncalli währt mittlerweile mehr als zehn Jahre. Nicht ohne Grund haben die Silvesterkonzerte im Berliner Tempodrom mittlerweile Kultstatus, entfalten sie doch die perfekte Symbiose von ausgewählter Musik und großer Manegenkunst. Seit der Saison 2014/2015 werden die erfolgreichen Vorstellungen zum Jahresausklang um ein Neujahrskonzert ergänzt.

Orchester
Das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin (DSO) wurde von der Süddeutschen Zeitung als »orchestraler Think Tank« unter den hauptstädtischen Klangkörpern hervorgehoben. Durch die beziehungsreiche Dramaturgie seiner Programme, den Einsatz für Musik der Gegenwart und regelmäßige Repertoireentdeckungen zeichnet es sich ebenso aus wie durch den Mut zu ungewöhnlichen Konzertformaten und Präsentationsformen. Innovative Impulse setzte das DSO etwa mit Elektro-Projekten, der Produktion aufsehenerregender Musikfilme sowie durch interdisziplinäre Kooperationen und die Zusammenarbeit mit Ensembles der freien Szene. Seit über 15 Jahren schlägt es mit seinen moderierten Casual Concerts samt Lounge und Live Act erfolgreich die Brücke zwischen Club und Klassik und erreicht damit ein diverses Publikum. Seit 2014 bringt es Laien- mit Profimusiker*innen zu Berlins größtem Spontanorchester, dem ›Symphonic Mob‹, zusammen – ein Konzept, das mittlerweile auch europaweit lizenziert wird.
In der Saison 2023/2024 sorgte das DSO mit einer Initiative feministischer Musikpolitik unter dem Motto ›Kein Konzert ohne Komponistin!‹ weltweit für Furore; 2024/2025 unterstrich es mit der Kampagne ›Orchester für die Demokratie‹ seine Positionierung für eine offene Gesellschaft und das Eintreten für marginalisierte Gruppen in verschiedenen Konzertprogrammen. Diesem Selbstverständnis blieb sich das DSO auch in der Spielzeit 2025/2026 treu: Unter dem Titel ›Afrodiaspora – Composing While Black‹ rückte es als weltweit erstes Orchester Musik Schwarzer Komponist*innen ins Zentrum, vergab Auftragskompositionen und präsentierte Cellist Abel Selaocoe als »Artist in Focus«.
Durch zahlreiche Gastspiele ist das DSO als Kulturbotschafter Berlins und Deutschlands im nationalen und internationalen Musikleben präsent. In den letzten Jahren konzertierte es in Brasilien und Argentinien, in Japan, China, Malaysia, Abu Dhabi und in Osteuropa, außerdem bei bedeutenden Festivals wie den Salzburger Festspielen oder den BBC Proms. Auch mit vielfach ausgezeichneten CD-Produktionen ist das DSO weltweit gefragt. 2011 erhielt es für die Weltersteinspielung von Kaija Saariahos ›L’amour de loin‹ unter Kent Naganos Leitung den Grammy Award für die beste Opernaufnahme.
Gegründet 1946 als RIAS-Symphonie-Orchester, wurde es 1956 in Radio-Symphonie-Orchester Berlin umbenannt. Den heutigen Namen trägt es seit 1993. Seit seiner Gründung hat es das DSO verstanden, herausragende Künstlerpersönlichkeiten an sich zu binden. Ferenc Fricsay definierte als erster Chefdirigent Maßstäbe im Repertoire, im Klangideal und in der Medienpräsenz. 1964 übernahm der junge Lorin Maazel die künstlerische Verantwortung, 1982 folgte Riccardo Chailly und 1989 Vladimir Ashkenazy. Kent Nagano wurde 2000 zum Chefdirigenten berufen. Seit seinem Abschied 2006 ist er dem Orchester als Ehrendirigent eng verbunden. Von 2007 bis 2010 setzte Ingo Metzmacher, von 2012 bis 2016 Tugan Sokhiev und von 2017 bis 2024 Robin Ticciati mit dem Orchester entscheidende Akzente im hauptstädtischen Musikleben. Ihnen folgt der Japaner Kazuki Yamada, der mit Beginn der Spielzeit 2026/2027 als Chefdirigent an der Spitze des DSO steht.
Das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin ist ein Ensemble der Rundfunk Orchester und Chöre gGmbH (ROC), die von Deutschlandradio (40 %), der Bundesrepublik Deutschland (35 %), dem Land Berlin (20 %) und dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (5 %) getragen wird.
Möckernstraße 10
10963 Berlin
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