›Afrodiaspora – Composing While Black‹: Kammerkonzert im HKW am Do., 23.04.
George E. Lewis moderiert Abend mit Streichquartetten afrodiasporischer Komponist:innen
Im Rahmen des Saisonschwerpunkts ›Afrodiaspora – Composing While Black‹ spielt am Donnerstag, den 23. April 2026 ein Streichquartett des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin (DSO) im Haus der Kulturen der Welt (HKW) ein abwechslungsreiches Kammermusikprogramm mit Werken Schwarzer Komponist:innen. George E. Lewis – Co-Autor des Buchs ›Composing While Black‹ und Kurator der DSO-Saison 2025/2026 – bereichert das Gehörte mit einer hintergründigen Moderation.
Mit zwei Kammerkonzerten vertieft das DSO in der aktuellen Konzertsaison den programmatischen Schwerpunkt ›Afrodiaspora – Composing While Black‹ und ergänzt damit thematisch die Symphoniekonzerte in der Philharmonie. Realisiert werden die Konzerte gemeinsam mit dem HKW, das seit 1989 vielfältige globale Perspektiven miteinander verbindet und als idealer Partner für diesen Saisonschwerpunkt gewonnen werden konnte.
Am Donnerstag, den 23. April widmet sich erneut ein DSO-Ensemble Kompositionen, die unterschiedliche Klangwelten der afrikanischen Diaspora hörbar machen. Ein Streichquartett – Byol Kang, Clemens Linder (Violinen), Annemarie Moorcroft (Viola) und Mischa Meyer (Violoncello) – präsentiert zeitgenössische Werke von Alyssa Regent, Tebogo Monnakgotla, Daniel Kidane und Hannah Kendall sowie Musik aus dem letzten Jahrhundert von Justinian Tamusuza und Talib Rasul Hakim.
Kuratiert wurde das Konzert vom amerikanischen Komponisten, Musikwissenschaftler und Posaunisten Prof. George E. Lewis, der dem DSO in der Spielzeit 2025/2026 bei der dramaturgischen Planung des Saisonschwerpunkts zur Seite stand. Lewis tritt im HKW als Moderator des Abends selbst auf und führt in die historischen und ästhetischen Kontexte der Musik ein.
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