Hélène Grimaud mit Gershwins Klavierkonzert zu Gast beim DSO am So., 25.01.
Tomáš Hanus dirigiert Valerie Colemans ›Umoja‹ und Schostakowitschs Erste Symphonie
Zum Symphoniekonzert am Sonntag, den 25. Januar begrüßt das DSO die Pianistin Hélène Grimaud in der Philharmonie. Unter Tomáš Hanus am Pult interpretiert sie George Gershwins Klavierkonzert. Neben der Ersten Symphonie von Dmitri Schostakowitsch ist außerdem ›Umoja – Anthem of Unity‹ der afroamerikanischen Zeitgenossin Valerie Coleman zu hören, in dem kosmopolitische Klangelemente zu einem eindringlichen Appell für gesellschaftlichen Zusammenhalt verschmelzen.
Gershwins ›Concerto in F‹ ist ein spannender Hybrid aus Jazz, Blues und Symphonik – und das Ergebnis der intensiven audiodidaktischen Auseinandersetzung seines Schöpfers mit klassischer Formenlehre. Im Konzert mit dem DSO wird es von keiner Geringeren als der französischen Pianistin Hélène Grimaud interpretiert, die jedem Stimmungs- und Rhythmuswechsel mühelos begegnet. Im Anschluss spielt das DSO unter der Leitung von Tomáš Hanus die Erste Symphonie von Dmitri Schostakowitsch, mit deren Komposition er 18-jährig seine Ausbildung am Petersburger Konservatorium beschloss – ein früher Geniestreich, der den Witz, die Schärfe und den Ernst seines späteren Schaffens in sich trägt. Eröffnet wird der Abend mit Zeitgenössischem: Ursprünglich als Lied für Frauenchor geschrieben, ist die erweiterte Orchesterfassung von Colemans ›Umoja‹ – Swahili für »Einheit« – ein fesselndes Klangplädoyer sowie Bekenntnis zu Solidarität und Menschlichkeit.
Tomáš Hanus ist seit der Saison 2016/2017 Musikdirektor der Welsh National Opera sowie Erster Gastdirigent des Iceland Symphony Orchestra. Er studierte an der Janáček-Akademie für Musik und Drama in Brno bei Jiří Bělohlávek und erregte Internationale Aufmerksamkeit, als er 1999 den Internationalen Wettbewerb in Katowice gewann. Als Konzertdirigent gastierte er bei namhaften europäischen Orchestern, darüber hinaus verbindet ihn eine regelmäßige Zusammenarbeit mit dem Nationaltheater Prag, der Wiener Staatsoper sowie der Bayerischen Staatsoper. Beim DSO war Tomáš Hanus zuletzt im Juni 2023 zu Gast.
Die Starpianistin Hélène Grimaud ist weltweit als Solistin gefragt und nun erstmals seit der Saison 2008/2009 zurück beim DSO. Sie trat u. a. mit den New Yorker Philharmonikern, dem London Philharmonic Orchestra, dem Orchestre de Paris, den Berliner Philharmonikern sowie bei renommierten internationalen Festivals auf. Seit 2002 ist Grimaud Exklusivkünstlerin der Deutschen Grammophon, für die vielfach prämierte Aufnahmen entstanden. Mit der gleichen Hingabe wie zur Musik widmet sich Hélène Grimaud dem Naturschutz und sozialen Projekten.
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