›Ultraschall Berlin‹ – Festivalauftakt und -abschluss am Mi 14.01. und So 18.01.
Neue Musik mit dem DSO unter dem Dirigat von Marc Albrecht und Giedrė Šlekytė
Am Mittwoch, den 14. Januar eröffnet das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin (DSO) das Festival für neue Musik ›Ultraschall Berlin‹. Unter Dirigent Marc Albrecht präsentiert das DSO Werke von Zeynep Gedizlioğlu und Talib Rasul Hakim, zudem die Uraufführung von Hermann Kellers ›Verwandlungen‹ und – gemeinsam mit dem GrauSchumacher Piano Duo – Claudio Ambrosinis Konzert ›Plurimo (per Emilio Vedova)‹. Auch den Festivalabschluss am Sonntag, den 18. Januar gestaltet das DSO. Auf dem Programm unter der Leitung der litauischen Dirigentin Giedrė Šlekytė stehen ein Konzert für Violine und Orchester von Mirela Ivičević mit dem Solisten Ilya Gringolts sowie Musik von Brett Dean und Hannah Kendall.
Zur Festivaleröffnung von ›Ultraschall Berlin‹ am Mittwoch, den 14. Januar teilt sich das DSO die Bühne mit GrauSchumacher, dem Duo der beiden Pianisten Andreas Grau und Götz Schumacher. Am Pult steht Marc Albrecht, künftiger Chefdirigent des Antwerp Symphony Orchestra, der das Orchester durch ein spannendes Programm manövriert. Darin erklingt u. a. als posthume Uraufführung Hermann Kellers Stück ›Verwandlungen‹, das jahrzehntelang verschollen war, 2023 im Archiv der Komischen Oper Berlin wiederentdeckt und nun vom Komponisten Hovik Sardaryan finalisiert wurde. Auch zum Festivalabschluss am Sonntag, den 18. Januar unter der Leitung von Giedrė Šlekytė kommt Unkonventionelles zur Aufführung. Gemeinsame thematische Linie für die Kompositionen von Hannah Kendall, Mirela Ivičević und Brett Dean sind fragile Innenwelten, die von äußeren Kräften herausgefordert werden. Als Solist in Ivičevićs ›Überlala. Song of Million Paths‹ tritt der Geiger Ilya Gringolts, Perlman-Schüler und Gewinner des Paganini-Wettbewerbs, vor das Publikum.
›Ultraschall Berlin‹ steht für musikalische Entdeckungen und neue Klänge. Alljährlich werden im Rahmen des von Deutschlandfunk Kultur und radio3 vom rbb veranstalteten Festivals Uraufführungen, Werke der jüngsten Vergangenheit und Klassiker der Avantgarde im Haus des Rundfunks präsentiert. Das DSO eröffnet und beschließt das Festival auch 2026 und setzt dabei seine traditionsreiche Reihe ›Musik der Gegenwart‹ fort, die seit den 1950er-Jahren das aktuelle Musikgeschehen auf die Berliner Bühne bringt. Seit 1999 markiert ›Ultraschall Berlin‹ den Auftakt der Festivalsaison für neue Musik in Deutschland und stellt ein absolutes Muss für Liebhaber:innen unkonventioneller Töne dar.
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Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
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