Mahlers Symphonie Nr. 6 mit Robin Ticciati und dem DSO am So., 21.12.
Der ehemalige Chefdirigent führt seine Mahler-Linie mit dem monumentalen Werk fort
Mit der Sechsten Symphonie von Gustav Mahler setzen das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin (DSO) und dessen ehemaliger Chefdirigent Robin Ticciati am Sonntag, den 21. Dezember ihre erfolgreiche Beschäftigung mit dem Komponisten fort. Nach den ersten fünf Symphonien und auch späteren Werken wie ›Das Lied von der Erde‹ ist es nun die erste gemeinsame Aufführung des epischen, nahezu bedrohlich wirkenden Werks – mit seinen Marschrhythmen, Melodien voller Sehnsucht und den ikonischen Hammerschlägen.
Im November 2024 legte Robin Ticciati nach über sieben Jahren fruchtbarer Zusammenarbeit sein Amt als Chefdirigent des DSO nieder. Zelebriert wurde dieser Abschied mit Gustav Mahlers Zweiter, der ›Auferstehungssymphonie‹. Kurz vor Weihnachten kehrt er nun ans Pult seines ehemaligen Orchesters zurück und führt die langjährige gemeinsame Auseinandersetzung mit Mahlers Schaffen mit dessen Sechster fort. Die ersten fünf Symphonien des Komponisten und auch spätere Werke wie ›Das Lied von der Erde‹ hat Ticciati mit dem DSO zum Teil mehrfach aufgeführt, die Sechste dirigiert er an diesem Abend in der Philharmonie zum ersten Mal. Unter seiner Leitung vereinen sich in der Symphonie unerbittliche Marschrhythmen und schwebende Lyrik, düstere Vorahnung und zarter Trost. Bereits am Vortag, dem 20. Dezember, präsentieren Ticciati und das DSO das Werk bei einem Gastspiel im Dortmunder Konzerthaus.
Robin Ticciati ist Musikdirektor der Glyndebourne Festival Opera und Ehrenmitglied des Chamber Orchestra of Europe. Er gastierte bei Klangkörpern wie dem London Philharmonic und Symphony Orchestra, den Berliner und Wiener Philharmonikern, dem Royal Concertgebouw Orchestra sowie dem Philadelphia und Cleveland Orchestra. Als Dirigent im Opernrepertoire stand er außerdem bei den Salzburger Festspielen, der Mailänder Scala, der Metropolitan Opera in New York und 2024 erstmals bei der Berliner Staatsoper am Pult. Ab September 2017 war er Chefdirigent des DSO und stellte in dieser Position mit ungewöhnlichen Präsentationsformen und Projekten immer wieder seine Vielseitigkeit und Experimentierfreude unter Beweis. Seinen offiziellen Abschied nahm er im November 2024 mit Mahlers Zweiter Symphonie. Robin Ticciati und das DSO legten eine Reihe vielbeachteter Aufnahmen vor, zuletzt die mit einem Grammophone Award ausgezeichnete Einspielung von Elgars Violinkonzert mit Vilde Frang.
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