Kent Nagano mit Mahler-Programm in der Philharmonie am Fr., 07. und Sa., 08.11.
Zeitgenössisches von Ruzicka und Aleksiychuk ergänzt Mahlers Symphonie Nr. 4 und ›Kindertotenlieder‹
Kent Nagano steht erstmals in dieser Saison mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin (DSO) auf der Bühne. Am Freitag, den 7. und Samstag, den 8. November präsentiert der DSO-Ehrendirigent ein eindringliches Programm um die Themen Verlust und Trost. Den dramaturgischen Schwerpunkt bilden Mahlers Vierte Symphonie und dessen ›Kindertotenlieder‹, ergänzt von einem Requiem des Zeitgenossen Peter Ruzicka sowie Iryna Aleksiychuks Stück ›Trisagion‹. Als Solistinnen sind die Sopranistin Katharina Konradi in Mahlers Vierter, Mezzosopranistin Annika Schlicht in den ›Kindertotenliedern‹ sowie DSO-Konzertmeisterin Marina Grauman in ›Trisagion‹ zu erleben. Die Chorpartien übernehmen der Fanny-Hensel-Chor und die Knaben des Staats- und Domchores Berlin.
Zur Einstimmung auf ein Programm, das von der Auseinandersetzung mit Tod, Erinnerung und spiritueller Hoffnung geprägt ist, eröffnen die Konzerte unter dem Dirigat von Kent Nagano mit einem Requiem von Peter Ruzicka. Mahlers ›Kindertotenlieder‹, sein ergreifender Liedzyklus, und Iryna Aleksiychuks ›Trisagion‹ für Kinderchor und Violine, das liturgische Gesänge mit moderner Harmonik verbindet, folgen darauf. Als Abschluss dann ein weiteres Mahler-Werk: Die Vierte Symphonie gilt als wohl beliebtestes seiner symphonischen Werke. Sie entführt in eine scheinbar unbeschwerte Klangwelt und beschließt im letzten Satz, wenn die Sopranstimme das Paradies aus der Perspektive eines staunenden Kindes besingt, den dramaturgischen Bogen des Abends.
Kent Nagano gilt als einer der herausragenden Dirigenten unserer Zeit. Nach seiner Zeit als Generalmusikdirektor an der Bayerischen Staatsoper (2006–2013) war er von 2015 bis 2025 Generalmusikdirektor der Hamburgischen Staatsoper und Chefdirigent des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg. 2026 übernimmt er das Orquesta y Coro Nacionales de España. Von 2000 bis 2006 prägte er als Chefdirigent und Künstlerischer Leiter das DSO und ist dem Orchester seitdem als Ehrendirigent verbunden. 2011 wurde ihre gemeinsame Aufnahme von Kaija Saariahos ›L’amour de loin‹ mit einem Grammy Award ausgezeichnet.
Musikalische Unterstützung erfahren Kent Nagano und das Orchester von Sängerin Annika Schlicht, Ensemblemitglied an der Hamburgischen Staatsoper, die mit der Mezzo-Partie in den ›Kindertotenliedern‹ ihr Debüt beim DSO gibt. Weiterhin treten in Mahlers Vierter die Sopranistin Katharina Konradi sowie in ›Trisagion‹ Marina Grauman, die Erste Konzertmeisterin des DSO, solistisch in Erscheinung. Die Mitglieder des Fanny-Hensel-Chors, der junge Frauenchor der Sing-Akademie zu Berlin, sowie die Knaben des Staats- und Domchores Berlin zeichnen an beiden Abenden für die Chorpartien verantwortlich.
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