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Pekka Kuusisto und Nicholas Collon mit einem Natur-Programm am So., 16.02.

Biennale-Konzert mit Strawinskys ›Sacre‹ und Musik u. a. von Adès, Sibelius und Thorvaldsdottir

Am Sonntag, den 16. Februar widmen sich Dirigent Nicholas Collon und das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin (DSO) unter dem Motto ›Paradise lost?‹ dem Thema Natur. Auf dem Programm stehen klangstarke Werke aus dem Norden von Anna Thorvaldsdottir und Jón Leifs sowie Igor Strawinskys ›Le sacre du printemps‹. Ausnahmegeiger Pekka Kuusisto ist als Solist in zwei Serenaden seines Landsmanns Jean Sibelius und in Thomas Adès’ ›Märchentänze‹ zu erleben. Das Konzert findet im Rahmen der Biennale der Berliner Philharmoniker statt.

Von der Kraft der Natur, ihrer zerstörerischen Schönheit und akuten Bedrohung erzählen die am 16. Februar programmierten Werke im Rahmen der Philharmoniker-Biennale zur Frage ›Paradise lost?‹. Mit Anna Thorvaldsdottirs zeitgenössischem Stück ›Catamorphosis‹, das das Schrammen der Kontinentalplatten im Konzertsaal erfahrbar macht, Sibelius’ melancholischen Serenaden für Violine und Orchester sowie ›Geysir‹, einem von ebenjenem brodelnden Naturphänomen inspirierten Werk des Isländers Jón Leifs, beweist Nicholas Collon einmal mehr sein besonderes Gespür für Repertoire aus dem Norden Europas. Solist ist Geiger Pekka Kuusisto, der neben Sibelius die zunächst idyllischen, dann bizarren ›Märchentänze‹ von Adès interpretiert. Strawinskys Jahrhundertwerk ›Le sacre du printemps‹ beschließt den Konzertabend.

Der Engländer Nicholas Collon ist, als erster Nicht-Finne überhaupt, Principal Conductor des Finnish Radio Symphony Orchestra sowie Gründer und Principal Conductor des Aurora Orchestra. Darüber hinaus leitet er renommierte Klangkörper wie das Gürzenich-Orchester Köln und das Orchestre National de France, ist Stammgast bei den BBC Proms und Preisträger eines ECHO Klassik. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf dem Repertoire der Gegenwart. Im Rahmen der Reihe ›Debüt im Deutschlandfunk Kultur‹ trat er 2015 erstmals mit dem DSO auf.

Pekka Kuusisto ist als Geiger, Dirigent und Komponist international gefragt. Er ist Künstlerischer Leiter des Norwegian Chamber und Erster Gastdirigent und Künstlerischer Ko-Direktor des Helsinki Philharmonic Orchestra. Solistisch konzertierte er u. a. mit dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem Orchestre de Paris sowie dem BBC Symphony. 2023 gab er sein Dirigierdebüt beim DSO, mit dem er bereits zuvor regelmäßig die Bühne teilte. Nun kehrt das für seine Offenheit und Experimentierfreude bekannte Multitalent als Geiger zurück.

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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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