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Iris Berben, Michel Friedman, das DSO und der Rundfunkchor Berlin mit einem musikalischen Appell für Menschlichkeit am Sa 01.02. und So 02.02.

Andrés Orozco-Estrada dirigiert Strauss’ ›Also sprach Zarathustra‹ mit Rezitationen von Nietzsche und Andreas Urs Sommer sowie Werke von Boulanger, Brahms und Schönberg

Im Rahmen der Kampagne »Orchester für die Demokratie« und unter der Überschrift ›Friede auf Erden‹ lädt das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin (DSO) gemeinsam mit dem Rundfunkchor Berlin am Samstag, den 1. und Sonntag, den 2. Februar 2025 zu zwei Konzerten in die Philharmonie, die Musik und Sprache zu einem eindringlichen Plädoyer für Menschlichkeit vereinen. Unter der Leitung von Andrés Orozco-Estrada stehen Kompositionen von Lili Boulanger, Johannes Brahms und Arnold Schönberg auf dem Programm sowie Richard Strauss’ ikonische Tondichtung ›Also sprach Zarathustra‹ nach Nietzsches gleichnamigem Hauptwerk. Aus diesem rezitiert Iris Berben eine Textauswahl sowie kritische Entgegnungen des Philosophen Andreas Urs Sommer. Zudem hält Michel Friedman eine Rede zum Wert der Menschenrechte und des gesellschaftlichen Zusammenhalts.

Am Samstag, den 1. und am Sonntag, den 2. Februar präsentiert das DSO ein weiteres, für die Konzertsaison 2024/2025 wegweisendes Projekt auf der Philharmonie-Bühne. Mit dem Konzertwochenende spricht sich das Orchester für Menschenrechte und ein friedvolleres Miteinander aus und schließt sich der Kampagne »Orchester für die Demokratie« des Deutschen Bühnenvereins an, innerhalb derer sich Kulturinstitutionen mit vielfältigen Aktionen und Veranstaltungen gegen völkische Ideologien und Rechtsextremismus positionieren.

Im Zentrum der DSO-Konzerte steht die Tondichtung ›Also sprach Zarathustra‹ von Richard Strauss. Das epische Werk setzt sich mit der Frage nach individueller Verantwortung auseinander, die angesichts der erschütternden Erfahrungen des 20. Jahrhunderts und der aktuellen politischen Lage noch heute, lange nach Entstehung der Komposition omnipräsent ist. Iris Berben stellt der Musik eine Rezitation von Friedrich Nietzsches ›Zarathustra‹ sowie kritische Gedanken des Philosophen Andreas Urs Sommer gegenüber. Eine zusätzliche Brücke zur Gegenwart schlägt Michel Friedman in einer Rede über die Bedeutung der Menschenrechte. Weiterhin erklingen Lili Boulangers Vertonung des Psalm 24 und Johannes Brahms’ hoffnungsvolles ›Schicksalslied‹. Arnold Schönbergs Chorwerk ›Friede auf Erden‹, ein Appell für mehr Zuversicht inmitten dunkler Zeiten, beschließt das Programm.

Mit Michel Friedman und Iris Berben wird das Konzertprojekt von gleich mehreren prominenten Unterstützer:innen begleitet. Berben, die lange schon öffentlich für Toleranz und gegen Antisemitismus eintritt, erhielt für ihr politisches Engagement u. a. das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse und wurde vom Zentralrat der Juden in Deutschland mit dem Leo-Baeck-Preis ausgezeichnet. Die musikalische Leitung der Konzerte liegt in den Händen des kolumbianischen Dirigenten Andrés Orozco-Estrada, der zuletzt 2007 mit dem DSO zu erleben war.

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Ansprechpartner

Deutsches Symphonie-Orchester Berlin

Daniel Knaack

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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