›Eroica‹-Epilog: Robin Ticciati mit Beethovens Dritter in der Philharmonie am So., 15.12.
Bratschist Timothy Ridout bringt Mark Simpsons Violakonzert zur Uraufführung
Robin Ticciati hat bereits Mitte November seinen offiziellen Abschied als Chefdirigent des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin (DSO) genommen. Nun kehrt der Brite am Sonntag, den 15. Dezember für einen Epilog letztmalig in dieser Saison ans Pult des DSO in die Philharmonie zurück. Den Abend eröffnet er mit der Uraufführung von Mark Simpsons Violakonzert ›Hold Your Heart in Your Teeth‹, das vom DSO in Auftrag gegeben wurde. Widmungsträger ist der gefeierte Bratschist Timothy Ridout, der an diesem Abend sein Debüt beim Orchester gibt. Demgegenüber steht in der zweiten Hälfte Beethovens epochale Dritte Symphonie ›Eroica‹.
Mit Beethovens ›Eroica‹ verabschiedet sich Robin Ticciati am 15. Dezember endgültig vom DSO. Der völkerumspannende Menschheitston dieser Dritten Symphonie setzt kurz vor den Feiertagen ein musikalisches Zeichen der Zuversicht. Ticciati bringt außerdem ein neues Werk und einen jungen, aufstrebenden Virtuosen mit: Der britische Bratschist Timothy Ridout debütiert an diesem Abend beim DSO mit dem anspruchsvollen Solopart im Violakonzert ›Hold Your Heart in Your Teeth‹. Schöpfer des Konzerts ist Mark Simpson, der sich neben seiner erfolgreichen Karriere als Klarinettist spätestens seit ›Israfel‹, einem Werk nach Edgar Allan Poes Versen über ebenjenen Erzengel, auch einen Namen als Komponist gemacht hat. Seither werden seine Werke weltweit regelmäßig von geschätzten Klangkörpern zur Aufführung gebracht, und auch das DSO reiht sich nun in die Reihe prominenter Auftraggeber ein. Ergebnis ist eine wahre Tour de Force durch die Temperaments- und Gefühlslagen der Musik, die den Konzertabend eröffnet.
Timothy Ridout studierte an der Royal Academy of Music in London und der Kronberg Academy bei Nobuko Imai. Als Solist trat er mit dem BBC Symphony Orchestra, dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra, dem Tonhalle-Orchester Zürich, mit der Camerata Salzburg sowie dem Londoner Philharmonia Orchestra auf. Für sein Bratschenspiel wurde er mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem ›Young Artist Award‹ der Royal Philharmonic Society 2023. Auch kammermusikalisch ist Ridout sehr aktiv – etwa an der Seite von Isabelle Faust, Christian Tetzlaff, Joshua Bell und Benjamin Grosvenor – und konzertierte bei den renommierten Festivals in Verbier, Luzern und Aspen. Ridout nimmt regelmäßig für das Label Harmonia Mundi auf, sein neuestes Albumprojekt realisierte er gemeinsam mit dem BBC Symphony Orchestra.
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