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Maria João Pires debütiert mit Mozarts ›Jenamy‹-Klavierkonzert am Sa., 23.11.

Kent Nagano dirigiert Galina Ustwolskajas ›Dona nobis pacem‹ und Beethovens ›Pastorale‹

Am Samstag, den 23. November ist Maria João Pires erstmals mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin (DSO) zu erleben. Die legendäre Pianistin interpretiert Mozarts ›Jenamy‹-Klavierkonzert. Am Pult steht an diesem Abend DSO-Ehrendirigent Kent Nagano. Er ergänzt Mozarts so hinreißendes wie zukunftsweisendes Werk um das ungewöhnlich besetzte Stück ›Dona nobis pacem‹ für Piccoloflöte, Tuba und Klavier der Schostakowitsch-Schülerin Galina Ustwolskaja sowie Beethovens Symphonie Nr. 6, die ›Pastorale‹.

Maria João Pires gibt am 23. November an der Seite von Kent Nagano ihren langersehnten Einstand beim DSO. Erst im September wurde die »Grande Dame« des Klavierspiels mit dem Praemium Imperiale, dem weltweit wichtigsten Kunstpreis, ausgezeichnet. Pires, deren so virtuose wie anmutige Interpretationen der Musik Mozarts legendär sind, begeht ihr Debüt nun mit einem Geniestreich aus dessen Feder. Das ›Jenamy‹-Konzert KV 271 bedeutete nicht nur für seinen Schöpfer persönlich eine Wende (es ist das letzte Klavierkonzert aus seiner Salzburger Zeit), sondern markiert auch eine neue künstlerische Qualität in seinem Schaffen und der Gattung überhaupt. Zur Eröffnung des Abends erklingt Galina Ustwolskajas lange in der Schublade weilende Komposition Nr. 1 ›Dona nobis pacem‹. Das Stück ist expressiv und voller Gegensätze, doch Ustwolskaja wusste: Wenn tiefes Blech auf das hellste Holz trifft und sich dumpfe und grelle Töne abwechseln, benötigt es das Klavier als versöhnliche mittlere Tonlage. Den krönenden Abschluss bildet dann mit der ›Pastorale‹ Beethovens musikalische Hinwendung zur Natur.

Die Portugiesin Maria João Pires konzertiert als Solistin mit den weltweit führenden Orchestern und spielt seit 15 Jahren Aufnahmen für Erato und seit 20 Jahren für die Deutsche Grammophon ein. Als Gründerin des Belgais Centre for the Study of the Arts Portugal und Initiatorin der Partitura-Projekte liegt ein großer Schwerpunkt ihrer Arbeit darauf, die Klassikwelt zugänglicher und gemeinschaftlicher zu gestalten sowie Ideenaustausch zu fördern.

Kent Nagano gilt als einer der herausragenden Dirigenten unserer Zeit, sowohl für das Opern- als auch das Konzertrepertoire. Seit der Spielzeit 2015/2016 ist er Generalmusikdirektor der Hamburgischen Staatsoper und Chefdirigent des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg. Von 2000 bis 2006 prägte er als Chefdirigent und Künstlerischer Leiter das DSO und ist dem Orchester seitdem als Ehrendirigent verbunden. Unter anderem für ihre gemeinsame Aufnahme von Saariahos ›L’amour de loin‹ wurde Kent Nagano mit einem Grammy Award ausgezeichnet.

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Ansprechpartner

Deutsches Symphonie-Orchester Berlin

Daniel Knaack

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Tel +49 (0) 30 20 29 87 537

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