Patricia Kopatchinskaja und Maxim Emelyanychev zu Gast beim DSO am So, 22.09.
Bartóks Violinkonzert Nr. 2, Mendelssohns ›Schottische‹ und Elena Langers ›Figaro‹-Suite
Am Sonntag, den 22. September begrüßt das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin (DSO) die Geigerin Patricia Kopatchinskaja als Solistin in Béla Bartóks Zweitem Violinkonzert in der Philharmonie. Am Pult steht Maxim Emelyanychev. Der vielgefragte Dirigent ergänzt das Programm um eine Suite aus der Erfolgsoper ›Figaro Gets a Divorce‹ von Elena Langer sowie Mendelssohns wildromantischer ›Schottischen‹ Symphonie Nr. 3.
Welches Schicksal das Leben nach dem glücksseligen Ende der Mozart-Oper ›Le nozze di Figaro‹ für das Grafenpaar und ihre Kinder, Figaro, Susanna und Cherubino bereithält, davon erzählt die russische-britische Komponistin Elena Langer in ›Figaro Gets a Divorce‹. Zum Konzert am 22. September erklingt die kurzweilige und kontrastreiche Suite aus dieser Weiterführung des Figaro-Stoffs. Das sich anschließende Zweite Violinkonzert von Bartók vereint unterschiedlichste Schaffensphasen des Komponisten zu einer komplexen Synthese von sowohl romantischen Einflüssen als auch avantgardistischen Ideen und Anleihen aus der ungarischen Volksmusik. Patricia Kopatchinskaja ist die perfekte Solistin für die schroffen Stimmungswechsel des herausfordernden Werks, die sie mit der ihr eigenen Sicherheit und großer Leidenschaft begegnen wird. Nach der Pause entführt Mendelssohns Dritte Symphonie das Konzertpublikum in die Schottischen Highlands. Mit den vom rauen Wetter, den weiten Landschaften und der blutigen Historie des Landes inspirierten Melodien entlässt das DSO sein Publikum in den Herbstabend.
Als Patricia Kopatchinskaja 2007 beim DSO debütierte, hatte sie ebenfalls Bartóks Zweites Violinkonzert im Gepäck. Seither hat sich die Geigerin als Meisterin ihres Fachs etabliert: Besonders für ihre unkonventionellen Interpretationen und theatralischen Projekte ist sie berühmt, ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Repertoire des 20. und 21. Jahrhunderts. Zu den Höhepunkten in der jüngeren Vergangenheit gehörten Europatourneen mit dem Ensemble Il Giardino Armonico und der Londoner Philharmonia sowie die Fortsetzung ihrer Residenz als künstlerische Partnerin der Camerata Bern.
Das einstige Wunderkind Maxim Emelyanychev hat sich als einer der aufregendsten Dirigenten seiner Generation behauptet, regelmäßig leitet er bedeutende Klangkörper wie die Berliner Philharmoniker oder das Royal Concertgebouw Orchestra. Auch beim DSO ist er ein gerngesehener Gast, am 26. April 2025 kehrt er für ein zweites Konzert in dieser Spielzeit mit einem Beethoven-Programm zurück. Seit 2019 steht er dem Scottish Chamber Orchestra als Chefdirigent vor, in der Saison 2025/2026 übernimmt er die Position des Principal Guest Conductor beim Stockholm Radio Symphony Orchestra.
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