Kazuki Yamada übernimmt mit Beginn der Spielzeit 2026/2027 die Position des Chefdirigenten und Künstlerischen Leiters des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin (DSO). Seit April 2023 ist er zudem Music Director des City of Birmingham Symphony Orchestra (CBSO) und steht seit 2016 an der Spitze des Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo (OPMC) als Künstlerischer Leiter und Chefdirigent.
1979 im japanischen Kanagawa geboren, pflegt Yamada eine enge Verbindung zu seiner Heimat und bringt ein ausgeprägtes »japanisches Gespür« für klassische Musik mit. Er arbeitet regelmäßig mit dem NHK Symphony Orchestra, dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra und dem Japan Philharmonic Orchestra. Mit den Orchestern aus Birmingham und Monte Carlo unternimmt er regelmäßig Tourneen nach Japan, zuletzt mit dem CBSO im Sommer 2025.
Yamada ist ein international gefragter Gastdirigent in den Bereichen Konzert, Oper und Chormusik. Beim DSO gab er im April 2024 ein vielbeachtetes Debüt und kehrte bereits zur Saisoneröffnung 2024/2025 als Einspringer für den verstorbenen Sir Andrew Davis zurück. In derselben Saison trat er zum vierten Mal in Folge mit dem CBSO bei den BBC Proms auf. Weitere Debüts führten ihn zu den Berliner Philharmonikern, zur Filarmonica della Scala und zu den Wiener Symphonikern. 2026 wird er erstmals am Pult der Bamberger Symphoniker und dem NDR Elbphilharmonie Orchester stehen. In den USA dirigierte er das Cleveland Orchestra, nachdem er zuvor bereits mit dem Chicago Symphony Orchestra, New York Philharmonic, San Francisco Symphony und dem Boston Symphony Orchestra gearbeitet hatte.
Darüber hinaus gastiert er regelmäßig bei Klangkörpern wie dem Oslo Philharmonic, Swedish Radio Symphony Orchestra, dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, dem Orchestre National de France und dem Orchestre philharmonique de Radio France. An der Opéra de Monte-Carlo leitete er Aufführungen von Ravels ›L’enfant et les sortilèges‹ und ›L’heure espagnole‹, 2026 war er dort mit Debussys ›Pelléas et Mélisande‹ zu erleben.
Kazuki Yamada arbeitet mit renommierten Solist*innen wie Emanuel Ax, Leif Ove Andsnes, Seong-Jin Cho, Isabelle Faust, Martin Helmchen, Nobuko Imai, Lucas und Arthur Jussen, Alexandre Kantorow, Evgeny Kissin, Maria João Pires, Julian Prégardien, Baiba Skride, Fazıl Say, Arabella Steinbacher, Jean-Yves Thibaudet, Krystian Zimerman und Frank Peter Zimmermann zusammen.
Als leidenschaftlicher Förderer des musikalischen Nachwuchses ist Yamada regelmäßig als Gastdirigent an der Seiji Ozawa International Academy Switzerland tätig und engagiert sich aktiv in den Education- und Outreach-Programmen des CBSO.
Er studierte Musik an der Tokyo University of the Arts, wo er seine besondere Affinität zu Mozart und zum russischen romantischen Repertoire entdeckte. Internationale Aufmerksamkeit erlangte er 2009 mit dem Gewinn des Ersten Preises beim 51. Internationalen Dirigierwettbewerb in Besançon. Nach vielen Jahren in Japan lebt Kazuki Yamada seit 2010 in Berlin.
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