Cantus Domus entstaubt das Bild vom traditionellen Konzertformat und eröffnet seinem Publikum mit genreübergreifender Experimentierfreude und innovativen Kooperationen neue Zugänge zur Vokalmusik.
Als klassischer, vom Berliner Senat geförderter Konzertchor sucht Cantus Domus einen Weg jenseits geläufiger Aufführungsroutinen, bespielt ungewohnte Konzertorte (J. S. Bach: h-Moll-Messe, Kraftwerk Berlin, 2015), arbeitet mit Künstler*innen wie dem Choreographen Christoph Winkler zusammen (Arthur Honegger: ›Le Roi David‹, Vollgutlager der Alten Kindl Brauerei, 2017), bezieht das Publikum in seine Konzerte ein (J. S. Bach: ›Matthäus-Passion‹, Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie, 2018) und überzeugte die Kritik mit seiner Uraufführung der Choroper ›Macbeth‹ (Frank Schwemmer, 2016).
Cantus Domus arbeitete u. a. mit der Kammerakademie Potsdam, dem Estnischen Nationalen Sinfonieorchester, dem Konzerthausorchester Berlin und dem Rundfunkchor Berlin zusammen.
Der Chor trat mehrfach bei den Festivals Haldern Pop und Kaltern Pop sowie People (Funkhaus Berlin) auf und arbeitete mit Künstler*innen wie Bon Iver, Charlotte Greve, Damien Rice, Helga Davis, Kjartan Sveinsson, Lambchop, Lisa Hannigan, Loney Dear, Mads Brauer, My Brightest Diamond, Stargaze, The Slow Show und Tocotronic zusammen. Inspirierende internationale Begegnungen fanden zuletzt mit Wood River (New York), Vox Humana (Oslo) und mit den Vokalensembles Shavnabada und Tutarchela (Georgien) statt.
Der Chor unter der Leitung von Ralf Sochaczewsky wurde mehrfach ausgezeichnet. 2017 gewann Cantus Domus den 1. Preis beim Chorwettbewerb des Landesmusikrates Berlin. Beim 8. Deutschen Chorwettbewerb des Deutschen Musikrats 2010 in Dortmund gewann Cantus Domus einen 3. Preis.
Der Cantus Domus war beim DSO zuletzt im Februar 2021 unter der Leitung von Robin Ticciati zu Gast. Während der Pandemie wirkte der Chor an der Produktion des Konzertfilms ›Im Kampf mit dem Teufel‹ mit Werken von Hindemith, Martinů und Adámek mit.