Biografie

Viola Wilmsen studierte bei Diethelm Jonas in Lübeck, bei Jacques Tys in Paris sowie bei Dominik Wollenweber in Berlin. Seit 2012 ist sie Solo-Oboistin des DSO, zuvor war sie drei Jahre lang Solo-Oboistin an der Deutschen Oper Berlin. 

Sie ist international als Solistin und Kammermusikerin in bekannten Konzertsälen und bei internationalen Musikfestivals zu Gast. Gastengagements führen sie als Solo-Oboistin regelmäßig zu Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Bayreuther Festspielorchester, dem Mahler Chamber Orchestra oder dem Lucerne Festival Orchestra. Dabei arbeitet sie mit Dirigenten wie Riccardo Chailly, Zubin Mehta, Andris Nelsons, Sir Simon Rattle, Jakub Hrusa und Robin Ticciati zusammen.  Als Solistin spielte sie in Europa, Asien und den USA. Der Komponist Alois Bröder widmete ihr sein Oboenkonzert ›Nuvole‹, welches sie 2024 mit der Norddeutschen Philharmonie unter Marcus Bosch zur Uraufführung brachte. 

2009 gewann sie den ersten Preis beim internationalen Sony Oboen-Wettbewerb in Japan. Sie war in der 30-jährigen Geschichte des Wettbewerbs die erste Frau und erste Deutsche, der dieser Preis zuerkannt wurde. Weitere erste Preise erhielt sie bei internationalen Wettbewerben in Deutschland, Italien, Polen sowie in England als Oboistin und Pianistin. Beim Deutschen Musikwettbewerb 2011 wurde Viola Wilmsen mit einem Stipendium ausgezeichnet und in die Reihe Konzerte junger Künstler aufgenommen.

2014 erschien die Debüt-CD ihres Sextetts Berlin Counterpoint, die von der Fachpresse hoch gelobt wurde. Das Ensemble erhielt 2013 den Usedomer Musikpreis. Mit ihrem Berolina Ensemble erhielt Viola Wilmsen 2014 den Echo Klassik. Ihre erste Solo-CD wurde 2017 bei CAvi music mit großem Erfolg veröffentlicht.

Viola Wilmsen gibt Meisterkurse im In- und Ausland und ist als Jurorin bei internationalen Wettbewerben tätig. 2022 wurde sie als Professorin an die Hochschule für Musik Hanns Eisler berufen.