Biografie
Veronika Eberles außergewöhnliches Talent und die Reife ihrer Musikalität werden von vielen der weltweit führenden Orchester, Konzerthäuser und Festivals sowie von einigen der renommiertesten Dirigent*innen anerkannt.
In der Saison 2025/2026 gibt Veronika Eberle ihr Debüt in der Carnegie Hall im Rahmen einer Tournee durch Europa und die USA mit dem Chamber Orchestra of Europe und Yannick Nézet-Séguin. Weitere hochkarätige Debüts gibt sie beim Konzerthausorchester Berlin (Søndergård), beim Helsinki Philharmonic Orchestra (Bihlmaier), beim Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra (Storgårds), beim Hyogo PAC Orchestra (Ottensamer) und beim Royal Scottish National Orchestra (Widmann). Außerdem kehrt sie zurück zur Dresdner Philharmonie (Albrecht), zum BBC National Orchestra of Wales (Bloch), zum Gürzenich-Orchester (Bihlmaier) und zum Brussels Philharmonic (Ono). Zu den jüngsten Höhepunkten zählen ihre US-Debüts mit New York Philharmonic (Canellakis), dem Boston Symphony Orchestra (Stutzmann) und dem Cleveland Orchestra (Popelka) sowie ihre Rückkehr zum LA Philharmonic (Rustioni), zum Orchestre Symphonique de Montréal (Nagano) und zum Budapest Festival Orchestra (Fischer). Weitere wichtige Partner*innen sind Orchester wie das London Symphony Orchestra, das Royal Concertgebouw Orchestra, die Münchner Philharmoniker, das Gewandhausorchester Leipzig und das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin sowie Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Bernard Haitink, Daniel Harding, Christian Thielemann, Lorenzo Viotti, Louis Langrée, Robin Ticciati, Paavo Järvi, Alan Gilbert, Heinz Holliger, Antonio Pappano und Andrés Orozco-Estrada. Veronika Eberle arbeitet eng mit den Komponisten Toshio Hosokawa, der ihr sein Violinkonzert ›Genesis‹ widmete, und Jörg Widmann zusammen, der neue Kadenzen für Beethovens Violinkonzert komponierte, die Veronika mit Sir Simon Rattle und dem London Symphony Orchestra aufgenommen hat. Als engagierte Kammermusikerin tritt Veronika Eberle regelmäßig mit Musiker*innen wie Sol Gabetta, Steven Isserlis, Julia Hagen, Beatrice Rana, Nils Mönkemeyer und Dénes Várjon auf und gastiert bei Festivals wie Klosters Music, Menuhin Festival Gstaad, Rheingau Musik Festival, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Mozartfest Würzburg, Carinthischer Sommer und Vevey Spring Festival. In der Saison 2024/2025 kehrte sie als Artist in Residence in die Wigmore Hall zurück. Veronika Eberle erhielt Unterstützung von renommierten Organisationen, darunter die Reinhold Würth Musikstiftung, die Nippon Music Foundation, der Borletti-Buitoni Trust, die Orpheum Stiftung, die Deutsche Stiftung Musikleben und die Jürgen-Ponto-Stiftung. Von 2011-13 war sie »BBC Radio 3 New Generation Artist« und von 2010-12 »Junge Wilde« im Konzerthaus Dortmund. Sie gewann den ersten Preis bei der Yfrah Neaman International Violin Competition 2003 in Mainz und wurde mit Publikumspreisen der Festivals Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern ausgezeichnet. Die in Donauwörth geborene Veronika Eberle war Juniorstudentin am Richard-Strauss-Konservatorium in München bei Olga Voitova und setzte später ihr Studium bei Christoph Poppen und Ana Chumachenco fort. Veronika Eberle spielt die Stradivari »Ries « von 1693, die ihr freundlicherweise von der Reinhold Würth Musikstiftung als Leihgabe zur Verfügung gestellt wird.
Mit dem DSO war Veronika Eberle zuletzt im März 2023 beim Festival ›Music and Healing‹ mit Alban Bergs Violinkonzert unter der Leitung von Robin Ticciati zu erleben.
April 2026