Biografie

Der 1993 geborene Saxophonist und Komponist Steven Banks strebt danach, sein Instrument ins Zentrum der klassischen Musik zu rücken. Er studierte Saxophon bei Taimur Sullivan, Otis Murphy Jr. und Galvin Crisp und besitzt Bachelor- und Masterabschlüsse von der Indiana University Jacobs School of Music und der Northwestern University Bienen School of Music.

In der Saison 2024/2025 trat Steven Banks mit dem The Cleveland Orchestra unter der Leitung von Stéphane Dénève, dem Pittsburgh Symphony Orchestra unter Manfred Honeck, dem Seattle Symphony Orchestra unter Xian Zhang sowie mit dem San Diego Symphony, dem New Jersey Symphony und dem Sarasota Orchestra auf. In den letzten Spielzeiten debütierte Banks mit dem Boston Symphony Orchestra, dem National Symphony Orchestra (Washington) sowie mit den Symphonieorchestern von Montreal, Cincinnati, Detroit, Kansas City und New World und dem Minnesota Orchestra.

Er arbeitet mit Dirigent:innen wie Franz Welser-Möst, Nicholas McGegan, Rafael Payare, John Adams, Jahja Ling, Matthias Pintscher, Alain Altinoglu, Miguel Harth-Bedoya und Ruth Reinhardt zusammen.

Die Beauftragung neuer Werke steht im Mittelpunkt seines Engagements. Im Juli 2025 übernahm er die Uraufführung von Joan Towers neuem Saxophonkonzert beim Colorado Festival mit Peter Oundjian. In den vergangenen Spielzeiten führte er Billy Childs ›Diaspora‹, ein neues Saxophonkonzert inspiriert von der afroamerikanischen Erfahrung und Poesie von Maya Angelou, Nayyirah Waheed und Claude McKay, mit den zehn Auftraggebern unter der Leitung von Young Concert Artists auf. Im Mai 2024 spielte Banks die Uraufführung von Augusta Read Thomas‘ neuem Konzert ›Haemosu’s Celestial Chariot Ride‹ mit den Sejong Soloists in der Carnegie‘s Zankel Hall.

Als Komponist wurde Steven Banks von Organisationen wie Young Concert Artists und den Kammermusikfestivals von Tulsa, Tucson und Bridgehampton beauftragt. Jüngste Höhepunkte waren die Uraufführungen von ›Reflections and Exaltations‹, geschrieben für das St. Lawrence Quartet, sowie ›Cries, Sighs and Dreams‹ mit dem Borromeo Quartet in der Carnegie Hall. Seine Solowerke ›Through My Mother’s Eyes‹, geschrieben für Hilary Hahn, und ›Fantasy on Recurring Daydreams‹, uraufgeführt von Pianist Zhu Wang, erhielten begeisterte Kritiken. Seine Werke für Saxophon und Klavier wie ›Come As You Are‹ gehören zu den meistgespielten Stücken von Saxophonisten in den USA.

Mai 2025

Konzerte mit Steven Banks