Biografie

Die in Freiburg im Breisgau geborene Sopranistin Sophie Klußmann studierte an der Hochschule für Musik Detmold bei Thomas Quasthoff und absolvierte ihr Konzertexamen in Köln bei Klesie Kelly-Moog. Sie ist Preisträgerin des Mozart-Wettbewerbes Würzburg sowie der Trude Eipperle Stiftung. 2020 gestaltet sie das Weihnachtskonzert des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin an der Seite von Vladimir Jurowski.

2009 bis 2011 sang sie als Ensemblemitglied der Oper Halle führende Partien wie Pamina  in Mozarts ›Zauberflöte›, Cherubino in ›Le nozze di Figaro› und Nannetta Verdis ›Falstaff›. Im Rahmen der Händelfestspiele debütierte sie unter Bernhard Forck als Dorinda in Händels ›Orlando›. 2021 debütierte sie am Staatstheater Cottbus mit der Titelrolle von Lehars ›Die lustige Witwe›. In der Spielzeit 2021/2022 sang sie dort die deutsche Erstaufführung der Oper ›Alzheim› von Xavier Dayer.

Auf der Konzertbühne trat Klußmann u.a. im Wiener Musikverein, Berliner Philharmonie, Wiener Akademie, Konzerthaus Berlin, Tonhalle Zürich, Theatre de Châtelet Paris, im Palace of Arts und im Liszt-Saal in Budapest, Notre Dame Paris und in der Concert Hall of National Grand Theatre Beijing in China auf. Sie arbeitete mit renommierten Dirigenten wie Vladimir Jurowski, Marek Janowski, Martin Haselböck, Michael Gielen, Helmuth Rilling, Leonardo Garcia Alarcon, Marcus Bosch und Karl-Heinz Steffens zusammen. 2022 debütiert sie bei den Copenhagen Philharmonics mit Brahms Requiem unter dem Dirigat von Christoph Eschenbach und geht mit Swiss Chamber Concerts mit Weken von György Kurtág und Philippe Racine auf Tournee. Als Kammermusikerin tritt die Sopranistin regelmäßig bei den Kammermusikfestivals in Kempten, im finnischen Kuhmo und beim International Stift Festival Holland.

Jüngst entstanden die Ersteinspielung der 24 Préludes für Klavier und Sopran von Ella Adaiewsky mit Andrea Rucli, die Ersteinspielung zweier Liederzyklen des Komponisten Stefano Gervasoni mit Aldo Orvieto sowie ein Programm mit vier Uraufführungen, die im Auftrag der Swiss Chamber Concerts u.a. für Sophie Klußmann komponiert wurden. Diese Aufnahmen werden voraussichtlich im Herbst 2022 erscheinen.

April 2022