Biografie
Sasha Scolnik-Brower wurde kürzlich zum ersten Bernard Haitink Conducting Fellow beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks ernannt, wo er Sir Simon Rattle assistiert und das Orchester bei verschiedenen Projekten und Konzerten dirigiert. In der Saison 2023/2024 gab er sein Debüt an der Staatsoper Hamburg (›Die Fledermaus‹), beim Niederländischen Rundfunkphilharmonieorchester, beim Orchestre de Paris und beim Residentie Orkest in Zusammenarbeit mit der Niederländischen Nationalen Opernakademie (›Il ritorno d’Ulisse‹). Zu seinen weiteren jüngsten Auftritten zählen Rossinis ›La scala di seta‹ beim Bredeweg Festival in Amsterdam, eine Zusammenarbeit mit Jennifer Koh und Studierenden der Juilliard School im Kennedy Center in Washington D.C. sowie ›Pierrot Lunaire‹ am Ukrainian Institute of America in New York City.
Sasha übernahm außerdem Vertretungen als Dirigent beim New York Philharmonic, beim San Diego Symphony Orchestra, beim National Symphony Orchestra und beim Atlanta Symphony Orchestra.
Sasha ist Absolvent der Juilliard School, wo er bei David Robertson studierte, sowie des Dutch National Masters of Orchestral Conducting, wo er mit Jac van Steen, Ed Spanjaard, Kenneth Montgomery und Antony Hermus zusammenarbeitete. Er war zwei Jahre lang Stipendiat für Dirigieren beim Aspen Music Festival, wofür er mit dem Robert-Spano-Dirigentenpreis ausgezeichnet wurde. Zuvor studierte Scolnik-Brower Englisch und Musik an der Harvard University. Sasha war Mitglied des Askonas Holt Conducting Fellowship.
April 2026