Biografie
Als Preisträger des XV. Internationalen Tschaikowski-Wettbewerbs und Exklusivkünstler bei Sony Classical zählt Pablo Ferrández zu den führenden Cellisten seiner Generation.
Sein Debütalbum ›Reflections‹ erschien 2021 bei Sony Classical und wurde mit dem Opus Klassik ausgezeichnet. 2022 folgte eine Einspielung des Doppelkonzerts von Johannes Brahms mit Anne-Sophie Mutter und der Tschechischen Philharmonie unter Manfred Honeck sowie Clara Schumanns Klaviertrio mit Anne-Sophie Mutter und Lambert Orkis. 2025 veröffentlichte er das Album ›Moonlight Variations‹ mit Pjotr Tschaikowskys Rokoko-Variationen, eingespielt mit dem Schwedischen Kammerorchester sowie Martin Fröst und Julien Quentin.
In den vergangenen Spielzeiten war Ferrández u. a. mit dem Boston Symphony Orchestra, dem Cleveland Orchestra, dem Los Angeles Philharmonic, dem San Francisco Symphony, dem Pittsburgh Symphony Orchestra, der Filarmonica della Scala, dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, dem Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, den Bamberger Symphonikern, den Münchner Philharmonikern, dem hr-Sinfonieorchester, dem Konzerthausorchester Berlin, dem NDR Elbphilharmonie Orchester, der NDR Radiophilharmonie, dem Rotterdam Philharmonic Orchestra, dem Royal Philharmonic Orchestra, dem Belgian National Orchestra, dem Orchestre National de France, dem Oslo Philharmonic, dem Macao Orchestra, dem Taipei Symphony Orchestra und dem Seoul Philharmonic Orchestra zu hören. Tourneen führten ihn u. a. mit dem London Philharmonic Orchestra, der Academy of St Martin in the Fields, dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, dem WDR Sinfonieorchester, dem Antwerp Symphony Orchestra, dem Borusan Istanbul Philharmonic Orchestra und der Tschechischen Philharmonie.
Ferrández ist regelmäßig Gast bei internationalen Festivals wie dem Verbier Festival, den Salzburger Festspielen, dem Musikfestspiele Dresden, dem Rheingau Musik Festival, dem Festival de Sion, dem Festival d’Aix-en-Provence, dem Tsinandali Festival, dem Tongyeong International Music Festival, dem Abu Dhabi Festival und dem Dvořák-Festival Prag.
Zu aktuellen Höhepunkten zählen Debüts u. a. beim Philadelphia Orchestra, beim National Symphony Orchestra, beim Toronto Symphony Orchestra, beim Utah Symphony, beim Finnish Radio Symphony Orchestra, beim SWR Symphonieorchester, beim NCPA Orchestra sowie beim Tsinandali Festival Orchestra unter Zubin Mehta. Zudem kehrt er u. a. zum Boston Symphony Orchestra, zum Pittsburgh Symphony Orchestra, zu den Wiener Symphonikern, zum Antwerp Symphony Orchestra, zu den Festival Strings Lucerne, zum Barcelona Symphony Orchestra, zum Tenerife Symphony Orchestra, zum Orquesta Filarmónica de Gran Canaria, zum Orquestra de la Comunitat Valenciana und zum Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI zurück.
Darüber hinaus ist er Artist in Residence beim Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo und beim Orquesta Sinfónica de Castilla y León.
Außerdem geht er auf eine Trio-Tournee mit Anne-Sophie Mutter und Yefim Bronfman sowie auf Europatourneen mit dem European Union Youth Orchestra unter Vasily Petrenko und mit dem Orquesta Nacional de España unter David Afkham.
Pablo Ferrández spielt die Stradivari ›Archinto‹ von 1689, die ihm von der Stretton Society zur Verfügung gestellt wird.
Pablo Ferrández gab im Oktober 2016 unter der Leitung von Lorenzo Viotti mit dem Cellokonzert Nr. 1 C-Dur von Joseph Haydn bei ›Debüt im Deutschlandfunk Kultur‹ seinen Einstand beim DSO.
April 2026