Biografie

Oliver Triendl studierte Klavier bei Rainer Fuchs, Karl-Heinz Diehl, Eckart Besch, Gerhard Oppitz und Oleg Maisenberg. Er ist engagierter Fürsprecher vernachlässigter und selten gespielter Komponist*innen. Sein Repertoire umfasst mehr als 100 Klavierkonzerte und seine Diskografie nahezu 150 CD-Einspielungen.

Der Preisträger mehrerer Wettbewerbe tritt bei Festivals und in den Musikmetropolen Europas, Nord- und Südamerikas, Südafrikas und Asiens auf. Als Solist konzertierte Oliver Triendl mit zahlreichen renommierten Orchestern. Zu diesen gehören die Bamberger Symphoniker, das NDR Elbphilharmonie Orchester, das Gürzenich Orchester Köln, die Münchner Philharmoniker, das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, das Münchner Rundfunkorchester, die Staatskapelle Weimar, das Kammerorchester des Bayerischen Rundfunks, das Orchestre de Chambre de Lausanne, das Mozarteum-Orchester Salzburg, das Tonkünstlerorchester Niederösterreich, die Sinfonia Varsovia, die Camerata St. Petersburg und das Shanghai Symphony Orchestra.

Als leidenschaftlicher Kammermusiker arbeitete und arbeitet er mit Kolleg:Innen wie Ana Chumachenko, David Geringas, Ilya Gringolts, Frans Helmerson, Sharon Kam, Isabelle van Keulen, Pekka Kuusisto, François Leleux, Lorin Maazel, Paul Meyer, Sabine und Wolfgang Meyer, Christian Poltéra, Alexander Sitkovetsky, Baiba Skride, Christian und Tanja Tetzlaff, Jan Vogler, Antje Weithaas, Carolin und Jörg Widmann sowie mit Streichquartetten wie Apollon musagète, Auryn, Carmina, Gringolts, Keller, Minguet, Schumann, Signum, Sine Nomine, Talich und Vogler. Im Januar 2022 gestaltete Oliver Triendl ein Kammermusikkonzert mit Mitgliedern des DSO, bei dem ausschließlich Werke von Komponistinnen auf dem Programm standen.

2006 gründete der Pianist im Allgäu das Internationale Kammermusikfestival Fürstensaal Classix, das seit 2016 unter dem Namen Classix Kempten bekannt ist.

Juli 2021