Biografie
Oliver Boyd ist ein begeisterter Sänger und Multi-Instrumentalist. Er absolvierte sein Studium am Queensland Conservatorium bei Gregory Massingham und studiert zurzeit im Master of Music an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Prof. Christine Schäfer.
Seit Beginn seines Studiums in Berlin debütierte der Bariton bereits in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin, sang als Solist im Konzerthaus Berlin, wurde Stipendiat des Richard‐Wagner‐Verbandes Berlin-Brandenburg e. V sowie mit dem Deutschlandstipendium ausgezeichnet. 2020 errang er den vierten Platz beim Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Hochschulwettbewerb.
Während seiner Zeit am Queensland Konservatorium sang er Hauptrollen in Produktionen wie ›Dry River Run‹ von Paul Dean, der Weltpremiere von ›Floods – a Traveling Opera‹ und Benjamin Brittens ›Albert Herring‹. Er debütierte 2017 mit dem Queensland Symphony Orchestra als El Dancairo der ›Carmen in Concert‹-Serie. Als Solist trat er in Händels ›Messias‹, mit Mahlers ›Lieder eines fahrenden Gesellen‹, Haydns Nelson- und Paukenmesse, Mozarts Requiem, Vesper und Missa Brevis und Schuberts G-Dur-Messe mit Ensembles in ganz Australien auf.
Oliver Boyd gewann zahlreiche Preise, darunter den ersten Preis und den Publikumspreis beim Royal Melbourne Philharmonic Aria-Wettbewerb, den Doreen Ord und den Lyceum Club-Nachwuchspreis, das Joyce Campbell Lloyd Scholarship und den Patricia Fagan Aria Prize. Oliver war Finalist beim Joan Sutherland und Richard Bonynge Belcanto Wettbewerb sowie beim nationalen Liederfest der Lieder Society of Victoria.
Juli 2021