Biografie
Als aufstrebendes Talent der europäischen Opernszene war Nina Solodovnikova Finalistin des Internationalen Gesangswettbewerbs Belvedere ›Hans Gabor‹ und erhielt einen Vertrag für die Spielzeit 2024/2025 an der Deutschen Oper Berlin, wo sie auch für die Spielzeit 2025/2026 eingeladen ist. In Berlin singt sie Rollen wie Violetta in ›La traviata‹, Musetta in ›La bohème‹, Gretel in ›Hänsel und Gretel‹, Pamina in ›Die Zauberflöte‹, Micaela in ›Carmen‹, Gilda in ›Rigoletto‹ und Liù in ›Turandot‹.
Sie war Mitglied des Opera (e)Studio der Ópera de Tenerife, wo sie die Rolle der Giulietta in Bellinis ›I Capuleti e i Montecchi‹ debütierte, eine Produktion, die auch am Teatro Comunale di Bologna aufgeführt wurde. Sie war auch Mitglied der Scuola dell’Opera des Teatro Comunale di Bologna (2016-2018), wo sie die Gelegenheit hatte, in ›Don Carlo‹ unter der Leitung von Michele Mariotti aufzutreten.
Seit 2019 hatte sie mehrere Debüts in Hauptrollen wie Violetta in ›La traviata‹ an der Ópera de Tenerife, Adina in ›L’elisir d’amore‹ am Daegu Opera House in Südkorea, Musetta in ›La bohème‹ in der Inszenierung von Graham Vick und unter der Leitung von Francesco Ivan Ciampa am Teatro Comunale di Bologna, Valencienne in ›Die lustige Witwe‹ am Teatro Verdi di Salerno unter der Leitung von Daniel Oren (2020), Fiordiligi in ›Così fan tutte‹ am Teatro Mayor in Bogotà im Jahr 2024.
Aktuelle Höhepunkte sind ›Die Frau ohne Schatten‹, ›Hänsel und Gretel‹ (Gretel), ›La bohème‹ (Musetta), ›Macbeth‹, ›La traviata‹ (Violetta), ›Carmen‹ (Micaela), ›Die Zauberflöte‹ (Pamina) an der Deutschen Oper Berlin; Mozarts ›Lucio Silla‹ (Giunia) und ›Les Pechêurs de perles‹ (Debüt als Leila) am Salzburger Landestheater, zudem ›La bohème‹ (Musetta) an der Opera Hong Kong.