Biografie

Der deutsch-französische Cellist Nicolas Altstaedt blickt auf eine facettenreiche Karriere als Solist, Dirigent und Künstlerischer Leiter zurück. Nach seinem gefeierten Debüt mit den Wiener Philharmonikern und Gustavo Dudamel beim Lucerne Festival arbeitete er mit führenden Orchestern weltweit zusammen, darunter dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem Budapest Festival Orchestra, dem Philharmonia Orchestra, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und dem NHK Symphony Orchestra.

Er arbeitete mit Dirigent*innen wie Iván Fischer, Esa-Pekka Salonen, Lahav Shani, François-Xavier Roth, Gianandrea Noseda und Paavo Järvi zusammen. Altstaedt spielt häufig auf historischen Instrumenten und arbeitet regelmäßig mit Il Giardino Armonico, Giovanni Antonini, Philippe Herreweghe, René Jacobs, Jean Rondeau und Thomas Dunford zusammen. Seine gemeinsamen Auftritte und Uraufführungen mit Thomas Adès, Sofia Gubaidulina, Wolfgang Rihm, Jörg Widmann, Fazıl Say, Heinz Holliger und Liza Lim machen ihn zu einem leidenschaftlichen Verfechter der zeitgenössischen Musik.

Altstaedt wurde 2012 von Gidon Kremer zum Künstlerischen Leiter des Lockenhauser Kammermusikfestivals ernannt und ist für die nächsten drei Spielzeiten Künstlerischer Partner der Tapiola Sinfonietta. Seine Aufnahmen wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der BBC Music Magazine Concerto Award und der Gramophone Classical Music Award.

Mit dem DSO war Nicolas Altstaedt zuletzt im März 2023 beim Festival ›Music and Healing‹ mit Ernest Blochs ›Schelomo‹ unter der Leitung von Robin Ticciati zu erleben.

April 2026

Konzerte mit Nicolas Altstaedt