Biografie
Die junge französische Pianistin Mirabelle Kajenjeri wird für ihren kultivierten Anschlag, ihre natürliche Musikalität und Virtuosität gefeiert. Die Künstlerin wurde 1998 als Tochter burundischer und ukrainischer Eltern geboren und sprach als Gastrednerin bei TEDxRoubaix, einem internationalen TED Talk, über die familiäre Konstellation ihrer Herkunft.
Kajenjeri wurde bei zahlreichen Wettbewerben ausgezeichnet. So war sie 2021 Erste Preisträgerin der Santa Cecilia International Piano Competition in Porto, Halbfinalistin der Arthur Rubinstein International Piano Master Competition in Tel Aviv und 2023 Zweite Preisträgerin des Kissinger KlavierOlymp.
Mirabelle Kajenjeri tritt regelmäßig in Europa im Rahmen von Festivals wie den Flagey Piano Days, dem Lille Piano(s) Festival und den Festivals de Wallonie auf und spielt mit Klangkörpern wie dem Orchestre de Picardie, dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt und dem Orquestra Filarmónica Portuguesa.
Die Künstlerin, die das Klavier bereits im Alter von fünf Jahren in Kyiv für sich entdeckte, wurde zunächst am Conservatoire de Roubaix in Frankreich ausgebildet. Sie ist Absolventin des Conservatoire Royal de Bruxelles, wo sie in der Klasse von Prof. Mikhaïl Faerman den Bachelorabschluss, und der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover, wo sie in der Klasse von Prof. Ewa Kupiec den Masterabschluss erwarb. Aktuell absolviert Kajenjeri, die als Stipendiatin von der Organisation Yehudi Menuhin Live Music Now, der Yamaha Music Europe und der Wilhelm Kempff Foundation gefördert wurde, ein Postgraduierten-Studium an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien. Die Musikerin lernte seit ihrer Kindheit neben dem Klavier- das Violinspiel und ist heute auch eine professionell ausgebildete Geigerin. 2018 erhielt sie im Fach Violine ihren Bachelorabschluss am Conservatoire Royal de Bruxelles mit großer Auszeichnung.
Im September 2022 veröffentlichte die Pianistin in Zusammenarbeit mit dem Label KNS Classical ihre erste CD mit dem Titel ›Étincelles‹.