Biografie

Der chinesische Bass Liang Li studierte in Tianjin und Peking, gewann mehrere Gesangswettbewerbe und hat sich schnell zu einem gefragten internationalen Opern- und Konzertsänger entwickelt. Er hat sich im französischen, deutschen sowie italienischen Repertoire etabliert, tritt auf allen wichtigen Bühnen und Konzerthäusern auf und arbeitet regelmäßig mit Dirigenten wie Zubin Mehta, Sir Simon Rattle, Myung-Whun Chung, Donald Runnicles, Tomás Netopil, Sylvain Cambreling, Jonathan Nott und Manfred Honeck zusammen.

Gastengagements führen den Künstler regelmäßig zu den Baden-Badener Festspielen mit ›Die Walküre‹ als Hunding (Jonathan Nott) und ›Manon Lescaut‹ als Geronte de Ravoir (Richard Eyre, Sir Simon Rattle), an die Opéra de Paris als Ferrando in ›Il Trovatore‹ (Daniele Rustioni, Alex Ollé ) und als Commendatore in ›Don Giovanni‹ (Alain Altinoglu), an die Deutsche Oper Berlin u. a. als Gurnemanz ›Parsifal‹ (Donald Runnicles), als König Marke in ›Tristan und Isolde‹, als Zaccharia ›Nabucco‹ und als Fiesco in ›Simone Boccanegra‹, an die Semperoper Dresden mit ›Macbeth‹ (Banco) und  ›La Juive‹ (Kardinal de Brogni), an die Grand Opéra de Génève mit  ›Turandot‹ (Timur), nach Caen und Luxemburg als Daland im ›Fliegenden Holländer‹ (François-Xavier Roth), zum Opernfestival Beijing (NCPA) mit ›Nabucco‹ (Zaccharia) an der Seite von Placido Domingo sowie zum Palau de les Arts Valencia mit ›Il Trovatore‹ als Ferrando und ›Tristan und Isolde‹ als Marke (Zubin Mehta), als Sparafucile im ›Rigoletto‹ an das Liceu Barcelona und zum Teatro Real Madrid und an die Opéra de Lyon als Landgraf im ›Tannhäuser‹. Er hat eine enge Beziehung zur Hamburgischen Staatsoper, wo er u. a. als Timur in ›Turandot‹, als Oroveso in ›Norma‹ und als Hunding in ›Die Walküre‹ auftrat.

Konzerte führen den Künstler immer wieder zu den Berliner und Münchner Philharmonikern, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, zum Brucknerfestival Linz, dem Tokyo Symphony Orchestra und dem Pittsburgh Symphony Orchestra, mit welchem er nicht nur in Pittsburgh, sondern auch in der Carnegie Hall in New York und dem Musikverein Wien auftrat.

Für seine herausragenden Leistungen am Staatstheater Stuttgart, wo er zehn Jahre lang Solist war, wurde Liang Li 2016 mit dem Ehrentitel ›Kammersänger‹ ausgezeichnet.

Zu den kommenden Engagements gehören unter anderem seine Rückkehr an das Théâtre de Génève, an das Teatro Real Madrid, an die Hamburgische Staatsoper und sein Debüt beim Dallas Symphony Orchestra.

März 2023