Biografie
Der Oboist Leonid Surkov wurde in der russischen Hauptstadt Moskau geboren. In den Spielzeiten 2022/2023 und 2023/2024 war er Mitglied der Akademie des NDR Elbphilharmonie Orchesters in Hamburg. Seit Herbst 2024 arbeitet er als Solo-Oboist beim Musikkollegium Winterthur in der Schweiz.
Surkov wurde an der Gnessin-Musikfachschule von Denis Osver ausgebildet und zog nach dem Abitur nach Berlin. Dort studierte er an der Universität der Künste in der Klasse von Washington Barella. Meisterkurse bei Ingo Goritzki, Alexei Ogrintchouk, Fabien Thouand und Jose Antonio Masmano runden sein künstlerisches Profil ab.
Solistische Engagements führten ihn zu Orchestern wie dem Tokyo Philharmonic Orchestra, dem Philharmonischen Orchester Basel, dem freien Ensemble CHAARTS (Chamber Artists Orchestra) und dem Novosibirsk Symphony Orchestra. Als Gastmusiker trat er mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Staatlichen Akademischen Sinfonieorchester Russlands, Ensemble Reflektor, dem CHAARTS, der Jungen Norddeutschen Philharmonie und im Verbier Festival Orchestra (2022) auf, wo er unter der Leitung von Gianandrea Noseda, Klaus Mäkelä und Charles Dutoit spielte.
Surkov ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe in der Schweiz, Japan und Russland. Sein größter Erfolg ist der Erste Preis beim 73. Internationalen ARD-Wettbewerb 2024 in München.
Mit dem Konzert im April 2026 gibt Leonid Surkov sein Debüt beim DSO.
Mai 2025