Biografie
Leonard Disselhorst erhielt seinen ersten Cellounterricht im Alter von 7 Jahren. Er absolvierte ein Frühstudium am Institut zur Frühförderung musikalisch Hochbegabter (IFF) an der Musikhochschule Hannover, studierte bei Prof. Martin Ostertag an der Musikhochschule Karlsruhe und bei Prof. Jens Peter Maintz an der Universität der Künste Berlin.
Weitere Studien mit dem vision string quartet beim Artemis Quartett in Berlin und bei Günter Pichler, dem Primarius des Alban Berg Quartetts ergänzen seine musikalische Ausbildung. Leonard gibt sowohl als Solist als auch als Kammermusiker regelmäßig Konzerte im In- und Ausland und ist regelmäßiger Gast bei zahlreichen Festivals wie den Festspielen Mecklenburg Vorpommern, dem Lucerne Festival und dem Rheingau Musikfestival Zu seinen Kammermusikpartnern zählen u.a. Jörg Widman, Eckart Runge, Edicson Ruiz, Avi Avital, Nils Mönkemeyer und Lena Neudauer.
Leonard Disselhorst war Mitglied im Bundesjugendorchester und spielte unter Dirigenten wie Sir Dennis R. Davies und Sir Simon Rattle. Radioaufnahmen entstanden u.a. beim SWR, NDR, dem rbb und Deutschlandradio Kultur. Neben mehrfachen Ersten Preisen beim Bundeswettbewerb ›Jugend Musiziert‹, gewann Leonard Preise beim Internationalen Hindemith Wettbewerb, beim Domenico-Gabrielli- Wettbewerb, beim Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb in Berlin, sowie mit dem Quartett den 1. Preis und alle Sonderpreise beim renommierten Concours de Genève.
Im März 2020 erschien die Debüt-CD des Quartetts bei dem Major-Label Warner Classics und wurde sogleich mit dem Opus KLassik als beste Streichquartetteinspielung ausgezeichnet. Im September 2021 folgte bei Warner das Album ›Spectrum‹ mit Eigenkompositionen und Arrangements aus Folk, Pop, Rock, Funk, Minimal und Singer- Songwriter-Music.
Leonard Disselhorst spielt auf einem Cello von Gaetano Antoniazzi, Mailand 1892 und wird von der Firma Thomastik Infeld gesponsert.