Biografie

Lang Lang ist als Pianist, Pädagoge und Philanthrop eine der führenden Persönlichkeiten der klassischen Musik – ob er bei der Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele 2008 in Peking vor Milliarden von Zuschauern spielt oder nur vor ein paar hundert Kindern in öffentlichen Schulen.

Lang Lang arbeitet regelmäßig mit Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Gustavo Dudamel, Daniel Barenboim und Christoph Eschenbach zusammen und tritt mit allen Spitzenorchestern der Welt auf. Lang Lang ist nicht zuletzt für seine Neugier auf andere musikalische Welten bekannt. Seine Auftritte bei den GRAMMY Awards mit Metallica, Pharrell Williams oder der Jazzlegende Herbie Hancock wurden von Millionen von Zuschauern verfolgt.

Seit rund einem Jahrzehnt leistet Lang Lang einen Beitrag zur musikalischen Bildung weltweit. Im Jahr 2008 gründete er die Lang Lang International Music Foundation mit dem Ziel, die besten Pianisten auszubilden und ein junges Publikum durch Live-Musik-Erlebnisse zu erreichen. Im Jahr 2013 wurde Lang Lang vom Generalsekretär der Vereinten Nationen zum Friedensbotschafter mit Schwerpunkt auf globaler Bildung ernannt.

Lang Lang gab sein erstes öffentliches Konzert, bevor er fünf Jahre alt war. Mit neun Jahren trat er in das Zentrale Musikkonservatorium in Peking ein und gewann mit 13 Jahren den ersten Preis beim Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb für junge Musiker. Anschließend ging er nach Philadelphia, um bei Gary Graffman am Curtis Institute of Music zu studieren. Mit siebzehn Jahren gelang ihm der Durchbruch, als er für André Watts einsprang und mit dem Chicago Symphony Orchestra unter der Leitung von Christoph Eschenbach Tschaikowskys Erstes Klavierkonzert spielte.

Im Dezember 2011 wurde Lang Lang mit der höchsten Auszeichnung des Kulturministeriums der Volksrepublik China geehrt und erhielt die höchsten zivilen Ehrungen in Deutschland (Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland) und Frankreich (Ordre des Arts et des Lettres). Im Jahr 2016 wurde Lang Lang in den Vatikan eingeladen, um für Papst Franziskus zu spielen. Er ist auch vor zahlreichen anderen internationalen Würdenträgern, u. a. vier US-Präsidenten, aufgetreten.