Biografie
Die Oboistin Juliana Koch studierte bei François Leleux in München und bei Fabian Menzel in Frankfurt. Zusätzlich arbeitete sie mit Jacques Tys in Paris. In ihrer Zeit in München studierte sie außerdem Barockoboe bei Saskia Fikentscher. Sie erspielte sich ein Stipendium des Deutschen Musikwettbewerbs und wurde in die ›Bundesauswahl Junger Künstler‹ aufgenommen.
Nach Ihrem Studium war Juliana zunächst als Solo-Oboistin beim Royal Danish Orchestra an der Königlichen Oper in Kopenhagen und am Teatro alla Scala in Mailand engagiert, bevor sie 2018 Solo-Oboistin des London Symphony Orchestra (Chefdirigent Sir Simon Rattle) wurde.
Im Herbst 2017 gewann Juliana Koch beim Internationalen ARD-Musikwettbewerb in München den 2. Preis (bei Nichtvergabe des 1. Preises) sowie den Publikumspreis und wurde darüber hinaus mit dem Osnabrücker Musikpreis ausgezeichnet.
Juliana Koch war als Solo-Oboistin zu Gast bei renommierten Orchestern Europas, u.a. beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Chamber Orchestra of Europe oder dem Bayerischen Staatsorchester an der Bayerischen Staatsoper in München. Dabei hat sie mit führenden Dirigenten wie Daniel Barenboim, Kirill Petrenko, Riccardo Chailly, Zubin Mehta, Fabio Luisi, Daniel Harding, Valery Gergiev und Pierre Boulez zusammengearbeitet.
Als Konzert-Solistin ist Juliana Koch u.a. mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Münchener Kammerorchester und dem Estonian National Orchestra unter Neeme Järvi aufgetreten. Als Kammermusikerin wurde sie zu renommierten Festivals eingeladen, u.a. zu Paavo Järvis „Pärnu Music Festival“ und zum Lucerne Festival.
Seit September 2018 unterrichtet sie außerdem als Professorin am Royal College of Music in London.