Biografie
Jonas Timm, geboren 1992 in Berlin, erhielt bereits früh eine musikalische Ausbildung in klassischem Klavier und Gesang. Von 2009 bis 2010 war er Mitglied des Berliner Jugendjazzorchesters. Er studierte er an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig bei Prof. Richie Beirach und Prof. Michael Wollny sowie am Conservatorio Liceu in Barcelona bei Prof. Albert Bover. Wichtige künstlerische Impulse erhielt er zudem von Alexander von Schlippenbach, Matti Klein, Niels Klein, Sebastian Schunke und Harald Kündgen.
Als Pianist spielte Jonas Timm unter anderem mit Musiker:innen wie Heinrich Köbberling, Gerhard Schöne, Johannes Enders, Vincent von Schlippenbach alias DJ Illvibe (Seeed), Johannes Lauer, Matthias Schriefl, Tino Derado, Nora Gomringer und Diego Pinera zusammen. Auftritte führten ihn in bedeutende Konzertsäle wie die Berliner Philharmonie und das Gewandhaus zu Leipzig sowie in zahlreiche Jazzclubs im deutschsprachigen Raum. Timm ist regelmäßig in unterschiedlichsten Formationen bei Konzerten und Festivals im In- und Ausland zu erleben. Er ist aktives Mitglied der Leipziger Jazzszene und arbeitet darüber hinaus häufig mit Vokalensembles wie dem Rundfunkchor Berlin, dem Gewandhauschor Leipzig oder dem MDR-Kinderchor zusammen. Zudem begleitet er regelmäßig Workshops von Künstler:innen wie Theo Bleckmann und Norma Winstone und engagiert sich auch kuratorisch: Als Initiator und Kurator verantwortet er die Konzertreihe Reihe 21 im Kulturhof Gohlis sowie das MJUZIK Festival Leipzig.
2022 erschien sein Debütalbum ›Jazz thing Next Generation Vol. 92 – Morbu‹ (Challenge Records). Neben seiner Beteiligung an zahlreichen weiteren CD-Produktionen veröffentlichte er als Teil des Jonas Timm Trios außerdem das Album ›Myanmar‹ (Mondrago Records, 2017).
Jonas Timm ist Stipendiat der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen sowie der KulturStiftung Schloss Rheinsberg.