Biografie

Johannes Zurl ist Erster Kapellmeister am Staatstheater Cottbus. In Dingolfing geboren, absolvierte er seine Studien bei Prof. Karl-Heinz Steffens, Prof. Steven Sloane und Kurt Masur. Er war Stipendiat der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker und ist Preisträger des Internationalen Musikwettbewerbes der ARD in München. Meisterkurse besuchte er bei Jorma Panula, Bernard Haitink und David Zinman. Er war mehrfach zur American Academy of Conducting beim Aspen Music Festival eingeladen. In 2014 wurde Johannes Zurl von Lorin Maazel zum Castleton Festival als conducting fellow eingeladen. Als Korrepetitor war er für Hans Graf, Rafael Frühbeck de Burgos und Christian Thielemann tätig. Auf Einladung Jeffrey Tates dirigiert er seit 2009 regelmäßig die Hamburger Symphoniker. In der Saison 2012/13 gab er sein Debüt beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, mit welchem er auch eine CD mit Werken von Hindemith für das Label cpo eingespielt hat. Im Winter 2016 erschien seine vielbeachtete zweite CD beim Label cpo mit den Hamburger Symphonikern und Werken von Friedrich Gernsheim. Im Theater Hagen gab er 2015 sein Debüt mit einer Produktion von Beethovens Fidelio.

In 2019/20 folgte sein Debüt beim Rundfunk-Sinfonie Orchester Berlin, wo er Konzerte und eine CD-Einspielung für das Label Sony classical leitete. Zudem wird er als Dirigent einer neuen Klassik Sendung des ZDF ab 2020 zu sehen sein und sein Debüt in der Elbphilharmonie geben. Er war nominiert für den Opus Klassik Preis 2020. 

Er stand bisher am Pult u.a. der Brandenburger Symphoniker, der Badischen Staatskapelle, dem Staatsorchester Frankfurt/Oder, des Theaters Magdeburg, der Bochumer Symphoniker, der Neuen Philharmonie Westfalen, des Staatstheaters Hannover, des Orquestra Nacional do Porto, des Nederlands Philharmonisch Orkest, dem Baltimore Symphony Orchestra, dem Cincinnati Symphony Orchestra, dem Tonhalle Orchester Zürich und dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin.

An der Seite von Mojca Erdmann, Juliane Banse, Pierre-Laurent Aimard, Johannes Moser, Nils Mönkemeyer, Tabea Zimmermann und vielen anderen war er zu Gast auf Festivals wie dem Heidelberger Frühling, dem Beethovenfest Bonn, dem Jerusalem Chamber Music Festival, der
Schubertiade Schwarzenberg, dem Aldeburgh Music Festival und den Salzburger Festspielen.