Biografie
Die amerikanische Mezzosopranistin J’Nai Bridges ist bekannt für ihren vollen, samtigen Klang und ihre beeindruckende dramatische Ausstrahlung. Als eine der führenden Künstlerinnen ihrer Generation hat sie die Carmen an bedeutenden Häusern wie der San Francisco Opera, der Arena di Verona, der Staatsoper Hamburg, der Lyric Opera of Chicago und der Wiener Staatsoper gesungen. Als leidenschaftliche Verfechterin zeitgenössischer Musik hat sie Werke von John Adams und Jimmy López Bellido uraufgeführt und zwei Grammy Awards für die beste Opernaufnahme gewonnen, zunächst für ›Akhnaten‹ als Nefertiti (2022) und erneut für Jake Heggies ›Intelligence‹ als Lucinda (2026).
In der Spielzeit 2025/2026 tritt Bridges als Carmen am Teatro Real Madrid und an der Seattle Opera, als Maddalena in ›Rigoletto‹ an der San Francisco Opera und als Elisabeth Proctor in ›The Crucible‹ an der Washington National Opera auf. Außerdem singt sie Liebersons ›Neruda Songs‹ beim Grant Park Music Festival unter der Leitung von Giancarlo Guerrero.
Zu den jüngsten Höhepunkten zählen gefeierte Darstellungen der Didon (›Les Troyens‹) an der Seattle Opera, der Dalila (›Samson et Dalila‹) an der Washington National Opera, der Maddalena und des ›El Niño‹ an der Metropolitan Opera sowie der Sister Helen Prejean (›Dead Man Walking‹) an der Vancouver Opera. Sie sang die Rolle der Lucinda in der Weltpremiere von Heggies ›Intelligence‹ an der Houston Grand Opera und debütierte als Erika (›Vanessa‹) unter Gianandrea Noseda beim National Symphony Orchestra. Zu ihren Konzertauftritten zählen Kooperationen mit dem San Francisco Symphony Orchestra, dem London Symphony Orchestra und dem Nashville Symphony Orchestra sowie mit Dirigent*innen wie Gustavo Dudamel, Andris Nelsons und Esa-Pekka Salonen.
April 2026