Biografie
Jennifer Johnston hat sich als Mezzosopranistin einen Namen gemacht, insbesondere durch ihre Interpretationen monumentaler Werke von Mahler, Wagner und Elgar. Heute zählt sie international zu den gefragtesten Solistinnen für führende Ensembles und Dirigent*innen.
Zu ihrem bemerkenswerten Repertoire gehören Judith (›Blaubarts Burg‹) mit den Osloer Philharmonikern unter Klaus Mäkelä, Ravels ›Schéhérazade‹ mit dem BBC Symphony Orchestra unter Sakari Oramo, Jocasta (›Oedipus Rex‹) unter Sir John Eliot Gardiner mit den Berliner Philharmonikern, Wagners ›Wesendonck-Lieder‹ mit dem Hallé Orchestra unter Madaras, Verdis ›Messa da Requiem‹ mit dem BBC Symphony Orchestra und Oramo im Rahmen der ›First Night‹ der BBC Proms, Schumanns ›Faustszenen‹ mit Daniel Harding und dem Gewandhausorchester sowie Brittens ›Phaedra‹ mit Martyn Brabbins und dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra.
Mahlers Werke spielen eine zentrale Rolle in Johnstons Karriere, zu den wichtigsten Aufführungen zählen seine Symphonie Nr. 8 mit dem Royal Concertgebouw Orchestra unter Mäkelä, den Wiener Philharmonikern unter Franz Welser-Möst, dem Bayerischen Staatsorchester unter Kirill Petrenko sowie mit Semyon Bychkov als Dirigent sowohl des NDR Radio-Philharmonieorchesters als auch des Prager Philharmonischen Orchesters; die Symphonie Nr. 3 mit dem Cleveland Orchestra unter Mäkelä und mit dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra unter Domingo Hindoyan sowie die Symphonie Nr. 2 mit dem Philharmonia Orchestra unter Santtu-Matias Rouvali (auf CD erschienen).
Zu den aktuellen Höhepunkten zählen Mahlers Symphonie Nr. 3 mit dem Taiwan Philharmonic Orchestra unter Jun Märkl und die Symphonie Nr. 2 mit dem Antwerp Symphony Orchestra unter Osmo Vänskä; Wagners ›Wesendonck-Lieder‹ mit dem Bournemouth Symphony Orchestra unter David Hill sowie Mendelssohns ›Elija‹ mit dem Gulbenkian Orchestra unter Hannu Lintu.
April 2026