Biografie
Die südafrikanische Sopranistin Golda Schultz gilt als eine der talentiertesten und vielseitigsten Künstlerinnen der Gegenwart; sie ist in Hauptrollen an der Oper ebenso zu Hause wie als Solistin bei den weltweit führenden Orchestern und Dirigent*innen. Einhellig gelobt für ihre »klangliche Wärme und ihre einfühlsame Phrasierung«, absolvierte sie ihre Ausbildung an der Juilliard School und am Opernstudio der Bayerischen Staatsoper und feierte auf beiden Seiten des Atlantiks sofortige Erfolge durch frühe Opernauftritte als Sophie (›Der Rosenkavalier‹) bei den Salzburger Festspielen, als Contessa Almaviva (›Le nozze di Figaro‹) bei der Glyndebourne Festival Opera und als Pamina (›Die Zauberflöte‹) an der Metropolitan Opera und der Wiener Staatsoper.
Als gefragte Konzertkünstlerin zählen zu ihren jüngsten Höhepunkten die Rolle der Una poenitentium in Mahlers Symphonie Nr. 8 mit dem Royal Concertgebouw Orchestra unter der Leitung von Klaus Mäkelä, die nun beim Label Decca erschienen ist, Beethovens Symphonie Nr. 9 mit dem Gewandhausorchester und Andris Nelsons zum 200. Jahrestag der Uraufführung des Werks, Mahlers Symphonie Nr. 4 mit dem New York Philharmonic unter Gianandrea Noseda, Haydns ›Die Jahreszeiten‹ mit dem Tonkünstler-Orchester unter der Leitung von Ivor Bolton, Strauss’ ›Vier letzte Lieder‹ mit dem Tonhalle-Orchester Zürich unter der Leitung von Paavo Järvi und Ravels ›Shéhérazade‹ mit dem Orchestre de Paris unter Stanislav Kochanovsky.
Golda Schultz’ jüngstes Album ›Mozart, You Drive Me Crazy!‹, aufgenommen mit der Kammerakademie Potsdam und Antonello Manacorda, ist beim Label Alpha Classics erschienen.
Mit den Konzerten im März 2027 gibt Golda Schultz ihr Debüt beim DSO.
April 2026