Biografie

Gabriela Monteros Interpretationen und ihr einzigartiges kompositorisches Talent haben ihr auf der internationalen Bühne große Anerkennung und eine treue Anhängerschaft eingebracht.

In der Saison 2025/2026 ist Montero Artist in Residence am renommierten Barbican Centre in London. Dort stehen die britische Erstaufführung ihres Klavierquintetts ›Canaima‹ mit dem Calidore String Quartet, ihr Debüt mit dem BBC Symphony Orchestra London sowie ein neues Solokonzertprogramm mit dem Titel ›Iberia‹ auf dem Programm, das den reichen Einfluss Spaniens auf das Klavierrepertoire anhand von Werken von Albéniz, Granados, Alicia de Larrocha, Scarlatti und anderen beleuchtet. Dies folgt auf frühere Residenzen beim Sinfonieorchester von São Paulo, dem Prager Rundfunk-Sinfonieorchester, dem Bournemouth Symphony Orchestra, dem Basler Sinfonieorchester und beim Rheingau Musik Festival.

Zu Monteros weiteren aktuellen und bevorstehenden Höhepunkten zählen Debüts beim Royal Concertgebouw Orchestra, beim Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, bei den Münchner Philharmonikern und beim Orchestre National de France, ausgedehnte Tourneen mit den Symphonieorchestern von Birmingham und Prag; Duo-Auftritte mit Martha Argerich in der Münchner Isarphilharmonie und im Calouste Gulbenkian Museum in Lissabon; sowie Aufführungen ihres eigenen ›Latin Concerto‹ mit den Symphonieorchestern von San Francisco und Dallas (Marin Alsop), dem New World Symphony Miami (Stéphane Denève), den Symphonieorchestern des Wiener und Polnischen Rundfunks (Marin Alsop), dem BBC Scottish Symphony Orchestra und dem Antwerpener Symphonieorchester (Elim Chan), dem Schwedischen Rundfunk-Sinfonieorchester (Marta Gardolińska) sowie dem National Arts Centre Orchestra Ottawa (Alexander Shelley), wo sie 2025 eine vierjährige kreative Partnerschaft abschließt. Im selben Jahr wurde Montero vom 17. Van Cliburn International Piano Competition als Jurymitglied beauftragt, ein neues Werk für alle 30 Teilnehmer*innen zu komponieren, das den Titel ›Rachtime‹ trägt – ein Stück, das Van Cliburns goldenem Klavierspiel Tribut zollt.

Montero trat mit vielen der weltweit führenden Orchester auf, darunter die New York und Boston Philharmonics, die Symphonieorchester von Chicago, Detroit, Pittsburgh, Houston, Atlanta, Toronto und Baltimore sowie die Orchester von Cleveland und Philadelphia; in Europa mit dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem NDR Elbphilharmonie Orchester, der NDR Radiophilharmonie Hannover und dem Zürcher Kammerorchester – sowie mit dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, dem Rotterdam Philharmonic Orchestra, der Dresdner Philharmonie und dem Netherlands Radio Philharmonic Orchestra Hilversum sowie den Symphonieorchestern von Luzern, Barcelona und Wien.

Als Absolventin und Fellow der Royal Academy of Music in London ist Montero zudem eine gefragte Solistin, die weltweit Konzerte an so renommierten Veranstaltungsorten wie der Wigmore Hall London, dem Kennedy Center Washington, der Carnegie Hall New York, dem Wiener Konzerthaus, der Berliner Philharmonie, der Alten Oper Frankfurt, der Kölner Philharmonie, dem Leipziger Gewandhaus, dem Sydney Opera House, der Philharmonie und La Seine Musicale in Paris, der Hong Kong City Hall und der National Concert Hall in Taipeh sowie bei führenden Festivals in Edinburgh, Salzburg, Mailand, Luzern, Chicago (Ravinia) und im Ruhrgebiet gibt. Im Juni 2025 wurde Montero eingeladen, beim Konzert ›Harmonies of Hope‹ in der Vatikanstadt aufzutreten.

Montero gab ihr offizielles Debüt als Komponistin mit ›Ex Patria‹, einer Tondichtung, die den Abstieg Venezuelas in Gesetzlosigkeit und Gewalt veranschaulichen soll. Das Stück wurde 2011 von der Academy of St Martin in the Fields uraufgeführt. Monteros erste Komposition in voller Länge, das Klavierkonzert Nr. 1 (›Latin Concerto‹), wurde 2016 im Leipziger Gewandhaus mit dem MDR Sinfonieorchester uraufgeführt.

Ihr jüngstes Album (2019 bei Orchid Classics) enthält ihr ›Latin Concerto‹ sowie Ravels Klavierkonzert in G-Dur, aufgenommen mit dem Orchestra of the Americas. Für ihre Aufnahme von Rachmaninows Klavierkonzert Nr. 2 und ihrer Komposition ›Ex Patria‹ erhielt Montero ihren ersten Latin Grammy Award. Zu ihren weiteren Aufnahmen gehört ›Bach and Beyond‹, das ihr zwei Echo Klassik-Preise einbrachte: den Preis als Tasteninstrumentalistin des Jahres 2006 und den Preis für Klassische Musik ohne Grenzen 2007. Im Jahr 2008 erhielt sie zudem eine Grammy-Nominierung für ihr Album ›Baroque‹, und 2010 veröffentlichte sie ›Solatino‹.

Als Preisträgerin des 4. Internationalen Beethoven-Preises ist Montero eine engagierte Menschenrechtsaktivistin. Im Jahr 2024 wurde sie mit dem Václav-Havel-Preis für kreativen Widerstand ausgezeichnet. Außerdem wurde sie 2015 von Amnesty International zur Ehrenkonsulin ernannt. Im Januar 2020 wurde sie eingeladen, die Dean’s Lecture am Harvard Radcliffe Institute zu halten, und sie hat zweimal beim Weltwirtschaftsforum in Davos gesprochen. Zudem wurde ihr 2012 der Rockefeller-Preis verliehen.Die in Venezuela geborene Montero begann im Alter von vier Jahren mit dem Klavierunterricht und gab ihr Konzertdebüt mit acht Jahren in Caracas. Dies führte zu einem Stipendium für ein Studium in den USA und anschließend an der Royal Academy of Music in London bei Hamish Milne. Seit September 2024 ist Montero Künstlerische Leiterin (Jonathan- und Linn-Epstein-Künstlerin in Residence) und Dozentin für Klavier am Cleveland Institute of Music.

Im März 2025 gab Gabriela Montero ihr Debüt beim DSO mit ihrem Werk ›Latin Concerto‹.

April 2026

Konzerte mit Gabriela Montero