Biografie

Die Mezzosopranistin Dominika Kościelniak wurde 1992 in Würzburg geboren. Ihr Diplom hat sie mit Auszeichnung bei Kordian Góra im Musikgymnasium in Danzig erhalten. Im Anschluss begann sie Klavier in der Klasse von Prof. Bogdan Czapiewski und Gesang bei Prof. Dariusz Paradowski zu studieren. Weitere Studien absolvierte sie bei Prof. Christiane Hampe an der Musikhochschule in Lübeck sowie in der Liedklasse von Prof. Inge-Susann Römhild und Karola Theill. Ihr Klavier-Bachelordiplom mit Auszeichnungen hat sie an der Musikhochschule in Danzig im Juni 2016 erarbeiten können. Aktuell setzt sie ihre Gesangsausbildung an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin in der Klasse von Stephan Rügamer und Anna Korondi fort. Im Jahr 2018 gewann sie im Gesangwettbewerb in Drezdenko einen Sonderpreis für die beste Mozart-Arie. 2020 errang sie den ersten Preis der King’s Peak International Music Competition und wurde Finalistin des Maria Labia Gesangswettbewerbs.

Dominika Kościelniak war Stipendiatin im Rundfunkchor Berlin sowie im NDR Chor und begann 2017/2018 die Arbeit im Extrachor der Deutschen Oper Berlin. In der Saison 2018/2019 sang sie im Extrachor der Komischen Oper. Sie trat als Solistin bereits in einer Reihe von Konzerten auf, so zum Beispiel in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin, im Lunch Konzert der Berliner Philharmonie, in der Nationalen Philharmonie in Warschau, in der Laeiszhalle Hamburg und der Polnischen Kammerphilharmonie Sopot . In der Spielzeit 2018/2019 debütierte sie an der Warschauer Kammeroper als Zweite Dame in ›Die Zauberflöte‹ sowie als Barbarina in ›Le nozze di Figaro‹. Zudem trat sie mehrfach auf japanischen Opernbühnen auf, darunter im Tokio Bunka Kaikan. Dominika Kościelniak sang unter der Leitung von Dirigenten wie Robin Ticciati, Jeremy Bines, Justin Doyle, Michael Gläser, Jakub Hrusa, Benjamin Goodson und Krzesimir Dębski.

Juli 2021