Biografie

Der rumänische Pianist Catalin Serban, der seit vielen Jahren in Berlin lebt, tritt als Solist mit Orchestern, als Kammermusiker und in Solorecitals in bedeutenden Konzertsälen wie dem Konzerthaus Berlin, der Berliner Philharmonie, dem Bukarester Athenäum, der Bremer Glocke oder dem Stadtcasino Basel auf.

Der Musiker beherrscht ein breites Repertoire mit Musik aus allen Genres und Epochen. Besonders intensiv widmet er sich Werken der Romantik und Post-Romantik.

Serban wurde in den vergangenen Jahren zu so wichtigen Festivals wie dem Beethovenfest Bonn, dem Brahms-Festival in Lübeck, den Fränkischen Kammermusiktagen oder dem Oberstdorfer Musiksommer eingeladen. 2023 fand zum dritten Mal die von ihm initiierte und als künstlerischer Leiter verantwortete Kammermusikreihe ›Spielende Insel‹ auf Rügen und in Berlin statt.

Catalin Serban begann am Bukarester George Enescu Musikgymnasium in sehr jungen Jahren seine Klavierausbildung. Als er zum Musikstudium nach Berlin zog, konnte er bereits auf Erfolge bei nationalen und internationalen Klavierwettbewerben zurückblicken. Der Pianist wurde Stipendiat mehrerer Stiftungen und studierte an der Universität der Künste in Berlin und der Musikhochschule Lübeck. Zu seinen Mentoren gehörten die Professoren Martin Hughes und Konrad Elser.

Neben seiner Konzerttätigkeit widmet sich Catalin Serban als Dozent inzwischen selbst der Ausbildung junger Musiker:innen an der Musikhochschule Lübeck und an der Berliner Hochschule für Musik Hanns Eisler.

Serban konzipiert seine CD-Einspielungen gerne als Gegenüberstellung von Komponisten. Während im Album ›Des cloches sonores‹ von 2018 die spätromantischen Zeitgenossen Enescu und Skrjabin auf Franz Schubert treffen, ist die 2022 erschienene Aufnahme ›Resemblances‹ von 2022 ein Doppelportrait von Chopin und Skrjabin. Zuletzt veröffentlichte Serban beim Label Naxos die CD ›Mélodies infinies‹ mit Klavierquartetten von Enescu und dessen Lehrer Fauré.